Forscher spricht beim Seniorennachmittag

So klingt die Gembecker Mundart

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Generationen übergreifend: Mundart in Gembeck soll in Tonaufzeichnungen für die Nachwelt aufgezeichnet werden. Noch besser, wenn auch die heutige Jugend sich der Pflege des Plattdeutschen widmen würde.

Twistetal-Gembeck. Jung und Alt sollen gemeinsam für Plattdeutsch in Gembeck begeistert werden. Mundartforscher Dr. Werner Beckmann ist am Sonntag, 8. April, um 13.30 Uhr in der Gaststätte Scheele zu Besuch.

Dr. Beckmann ist Leiter des  Mundartarchivs Sauerland.   Auf dem Programm stehen ein Vortrag zur Bedeutung von Heimat und Sprache sowie der Vortrag von kleinen Geschichten und Anekdoten aus dem Arbeitskreis des Waldeckischen Geschichtsvereines Bezirksgruppe Bad Arolsen. 

Ferner wird das Programm durch musikalische Beiträge des Posaunenchores Vasbeck und des Gemischten Chores Gembeck und durch eine Andacht vervollständigt. Am folgenden Tag werden erste Tonaufnahmen des Gembecker Plattes für das Mundartarchiv von Dr. Beckmann aufgenommen.

Ziel ist es die Mundart, zumindest in Form von Tondokumenten, für die Nachwelt zu erhalten. "Schön wäre es wenn wir in unserem Ort auch junge Menschen für unser ,Platt, begeistern könnten, um die Mundart bei uns noch eine Zeitlang als gesprochenes Wort zu erhalten", so Eckhard Franke vom Ortsbeirat Gembeck, der den Nachmittag veranstaltet.  (r)

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