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Storchenpaar belohnt Twistetaler NABU-Gruppe mit Nestbau und Brutbeginn

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Von: Elmar Schulten

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Brütende Störche bei Mühlhausen: Ein Storch steht auf dem Horst, während sein Partner mit weiterem Baumaterial zur Landung ansetzt.
Brütende Störche bei Mühlhausen sind ein herrlicher Anblick an der Straße zum Mühlhäuser Hammer. Um die Tiere nicht zu stören, sollten die Wiesen nicht betreten werden. © Friedhelm Wernz

Die Naturschutzgruppe Twistetal hat in den vergangenen Monaten mehrere Arbeitseinsätze absolviert. Als krönenden Erfolg ihrer Bemühungen empfinden die Naturschützer, dass nun ein Storchenpaar bei Mühlhausen brütet.

Twistetal – Vorsitzender Friedhelm Wernz berichtet, dass von Februar bis März unter anderem die abgestorbenen Fichten an den Teichen am „Südholz“ bei Mühlhausen gefällt und aufgeschichtet wurden.

Außerdem haben die Naturschützer mehr als 20 Hochstamm-Obstbäume am Gemeindeweg zwischen Twiste und Ober-Waroldern ausgeschnitten, den Amphibienzaun repariert und einen neuen Schleiereulen-Kasten in der Scheune von Familie Mitze in Berndorf aufgehängt.

Abstand halten beim Fotografieren

Größter Erfolg sei jedoch, dass ein Brutpaar Weißstörche am 12. April die Nisthilfe in Mühlhausen bezogen habe und seitdem dort brüte. Die Storchenplattform auf einem 13 Meter hohen Masten hatte die NABU-Gruppe im März 2021 aufgestellt. An der Landstraße vom Mühlhäuser Hammer nach Mühlhausen kommend kann man die Störche von der Straße aus auf dem Nest gut beobachten. Allerdings sollten die Wiesen und Kuhweiden nicht betreten werden.

Am kommenden Sonntag, 15. Mai, ist ab 9.30 Uhr eine naturkundliche Wanderung zu den Orchideenflächen am Molkenberg bei Berndorf geplant.  

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