„Tag der offenen Tür“  geplant

Berndorfer Wehr freut sich auf Einweihung

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Die Spinde im umgebauten und erweiterten Feuerwehrhaus sind bereits eingeräumt.

Twistetal-Berndorf. Bei einem „Tag der offenen Tür“ werden am 12. März die umgebauten Räumlichkeiten des Feuerwehrhauses in Berndorf der Öffentlichkeit vorgestellt.

Alle  interessierten Bürger sind eingeladen. Ein barrierefreier Zugang zu den oberen Sozialräumen ist von Seite des Sportplatzes her vorhanden. Beginn ist um 14 Uhr mit der offiziellen Schlüsselübergabe in der Fahrzeughalle. Im Anschluss gibt’s ab 15 Uhr Kaffee und Kuchen. Abends wird eine Helferfete den Tag beenden.

Mehr als 500 Quadratmeter mehr Fläche, 590 000 Euro und rund sieben Monate Bauzeit: Das sind die schnöden Zahlen des Neubaus der Berndorfer Feuerwehr. Dahinter allerdings stecken nicht nur eine erfreuliche Statistik der Mitgliederzahlen und viele Stunden Eigenleistung, sondern auch ein gut durchdachter Plan.

„Der Platz wurde uns einfach zu eng“, sagt Wehrführer Marc Wäscher. Das deutete sich schon vor sechs Jahren an. Die Zahlen der Mitglieder stiegen. Heute gehören zur Einsatzgruppe 64 aktive Feuerwehrmänner und -frauen, 40 Jugendliche gehören zum Nachwuchs und 27 Kinder engagieren sich bei den Bambini.

Da wurde es bisweilen eng in der kleinen Feuerwehrgarage in Berndorf. Als vom Land Hessen die Zusage für die finanzielle Unterstützung in Höhe von 177 600 Euro kam, setzten sich Feuerwehr, Architekt und Bauamtsleiter zusammen. Entstanden ist ein Gebäude, das den Bedürfnissen der Wehr angepasst ist. In sechs bis acht Wochen soll Einweihung gefeiert werden.

Die Doppelgarage wurde um einen dritten Stellplatz erweitert, im Erdgeschoss ist dadurch Platz für neue Umkleiden entstanden. Das Gebäude wurde um ein Stockwerk erweitert, in dem nun zwei Schulungsräume, ein Büro für den Gemeindebrandinspektor und die Wehrführung, getrennte Toiletten, eine Teeküche und Lagerraum untergebracht sind.

Viele Hände haben in den vergangenen Monaten mit angepackt. „Ich habe mich über den Einsatz der Gruppe sehr gefreut“, sagt Wäscher.  Im Erdgeschoss haben die Feuerwehrleute Möbel und Fahrzeuge bereits einräumen können. Während im Obergeschoss noch Maler- und Tapezierarbeiten und die Bodenbeläge fehlen. Der Wehrführer betont: „Wir freuen uns sehr auf den Moment, wenn alles fertig ist.“ Der soll laut Architekt in sechs bis acht Wochen gekommen sein.

 

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