Tierischer Frisierwettbewerb der Jungzüchtervereine

Beim Scheren das Beste herausgeholt

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Das Siegerfoto zeigt links die Organisatorin des Scherwettbewerbs, Ute Ermentraudt, vom Landesbetrieb Landwirtschaft, außerdem die Siegerteams in der Klasse der Newcomer, Jana Emde aus Berndorf und Christian Engelhard aus Külte, sowie Henning Engelhard aus Külte und Nicholas Meier aus Wetterburg. In der Klasse der erfahrenen Scherer siegten Daniel Seibel und Björn Ochse aus Dörnholzhausen sowie Marc Seibel (Rhena) und Oliver Jäger aus Oberholzhausen. Rechts: Helmut Michel.

Twistetal. Zehn Scherteams aus dem ganzen Landkreis beteiligten sich gestern am Schwerwettbewerb der Jungzüchterklubs Waldeck-Frankenberg und Marburg-Biedenkopf auf dem Hof von Christina und Helmut Michel in Elleringhausen.

Innerhalb von 100 Minuten hatten jeweils zwei Jungzüchter die Aufgabe, eine ihnen zugeloste Kuh so zu frisieren, dass sie bei einer Tierschau oder Auktion präsentiert werden könnte. Dabei galt es, den zuvor gewaschenen Tieren das Fell gleichmäßig kurz zu scheren und dabei keine Köperstelle auszulassen.

Tierischer Frisierwettbewerb der Jungzüchtervereine

Ganz gleich ob Euter, Stirn, Ohren oder Schwanz: Überall gab es etwas auszubessern, um die Kuh bestmöglich zu präsentieren. Schließlich sollen die Juroren bei einer Tierschau oder die Käufer bei einer Auktion die wichtigsten Merkmale des Tieres gleich erkennen und schätzen.

Wer ein Auto verkauft, putzt es schließlich auch heraus und bessert Schadstellen aus. Beim geschickten Frisieren lässt sich zwar keine Beule wegretuschieren, dafür aber zum Beispiel ein nicht ganz so gerader gewachsener Rücken schnurgerade scheren. (es)

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