Förderbescheide für zwei Twister Vereine

Twiste: Starke Ideen für ein starkes Dorf

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Ein paar bunte Bänke und Spielgeräte: Der Kindergarten-Förderverein setzt sich für eine Umgestaltung des Gemeindeparks von Twiste ein. Auf der Bank sitzen (von links) Julia Büchsenschütz-Göbeler vom TSV und vom Förderverein Nina Dittmann und Sabrina Wittmer mit Kindern. Dahinter stehen: Bürgermeister Stefan Dittmann, Landtagsabgeordneter Armin Schwarz, Daniela Klotz vom Förderverein, Staatssekretär Mark Weinmeister und Stephanie Rothenpieler vom Förderverein.   

Twistetal. Aus dem Förderprogramm „Starke Dörfer - Wir machen mit!“ werden gleich zwei Twister Vereine mit ihren Projekten finanziell unterstützt: Staatssekretär Mark Weinmeister machte sich am Montag selber ein Bild.

Bürgermeister Stefan Dittmann erklärte die Bedeutung des parkähnlichen Geländes mit Spielplatz gleich neben den Tennisplätzen und dem Kindergarten. Wenn seine Kinder sagen, sie gingen ins Dorf, so sei dieser zentrale, idyllische Platz gemeint, der einst eine Hofreite war.

Eine halbkreisförmige, hölzerne Palisadenwand ist in die Jahre gekommen und stellt für spielende Kinder inzwischen eine Gefahr dar. Viel schöner und nützlicher fänden Daniela Klotz und Nina Dittmann vom Förderverein einen Sitzpavillon, mit Rhododendren umpflanzt, und dazu eine Bocciabahn. Sie freuten sich über die volle Förderhöhe von 5000 Euro, die ihnen das Land Hessen zugestand.

Am 3. August wird in die Hände gespuckt: Wenn viele kräftige Hände bei der Umgestaltung mithelfen, dann ist der Arbeitseinsatz eine gesellige Gemeinschaftsaufgabe.

Ebenfalls über die volle Förderhöhe freut sich der TSV 09 Twiste. Für ihn nahm die zweite Vorsitzende, Julia Büchsenschütz-Göbeler, an dem Treffen teil. Ihr Projekt bezieht sich auf das Leichtathletikgelände am Schwimmbad. Dort fehlen wetterfeste Bänke, eine Umkleidemöglichkeit und ein erweitertes Sport- und Spielangebots für die erfolgreiche und stark anwachsende Kinder-Leichtathletik-Abteilung des Sportvereins.

Gleich zwei Bescheide an einem Ort auszuteilen, war für Weinmeister eine Premiere und Nachweis für das rege Gemeinschaftsleben im Ort. „Wir dürfen das flache Land nicht vergessen“, war sich der Staatssekretär mit dem Landtagsabgeordnetem Armin Schwarz einig. In Hessen seien 85 Prozent der Fläche als „ländliches Gebiet“ eingestuft und dort lebten 50 Prozent der Bevölkerung. Denen müsse ein adäquates Angebot in den Dörfern bereitet werden.

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