Zuschüsse aus  Förderprogramm des Landes Hessen zu erwarten

Twistetal verschreibt sich Klimaschutz

Twistetal Klimaschutzkommune
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Twistetal wurde aufgenommen in den Kreis der hessischen Klimaschutzkommunen. Unser Bild entstand 2013 bei Vorbereitungen in Twistetal: (von links) Helmut Brücher (Gemeinde Twistetal), Georg Trocha (BDO), Bürgermeister Stefan Dittmann, Rosa Hemmers und Dipl.-Geograf Christian Knops (beide Synergie Komm), Dirk Homberger (Stadt Bad Arolsen).

Twistetal. Umweltministerin Priska Hinz hat die Gemeinde Twistetal bei einem Treffen in Wiesbaden mit Bürgermeister Stefan Dittmann als 150. Klimaschutzkommune in das Netzwerk in Hessen aufgenommen.

Eine Grundlage war die Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes, wie auch in den drei weiteren nordwaldeckischen Kommunen.

Mehr Fördergelder

Für Bad Arolsen zahlt sich der Beitritt im vorigen Jahr schon aus, denn für die Sanierung der drei Kindergärten in Bad Arolsen, Mengeringhausen und Landau werden Zuschüsse aus dem kommunalen Investitionsprogramm durch zusätzliche Mittel des Landes aus dem Klimaschutzprogramm erheblich aufgestockt.

Auch in Twistetal ist eine Reihe von kommunalen Projekten denkbar, so ließe sich der Aufwand für die energetische Sanierung der Mehrzweckhalle Mühlhausen durch Zuschüsse aus dem Klimaschutzprogramm verringern.

Erneuerbare Energien nutzen

Zwei Drittel der hessischen Städte und Gemeinden sind in dem Verbund zusammengeschlossen. Sie eint das Ziel, bis 2030 die Energieversorgung zu 100 Prozent durch erneuerbare Energieträger, wie etwa Windkraft, Biogas und der Sonnenkraft, zu decken. Zudem haben sie sich dem nationalen und von Ministerin Hinz für Hessen bekräftigten Klimaschutzziel verschrieben, bis 2050 den Ausstoß von Treibhausgasen um 80 bis 95 Prozent zu reduzieren. Den Kommunen kommt dabei eine wichtige Rolle zu.

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