Hitzebeständige Schutzausrüstung angeschafft

Twistetaler Feuerwehren für heiße Einsätze gut gerüstet

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Neue Schutzbekleidung für die Einsatzkräfte in Twistetal: Gemeindebrandinspektor Stefan Rößner und Bürgermeister Stefan Dittman präsentieren die von Michael Finken (vorne Reihe von links) von der Firma Wuttig-Feuerschutz erhaltenen Schutzanzüge für Atemschutzgeräteträger. Dahinter Vertreter der Ortsteilwehren. 

Die Gemeinde Twistetal stellte 50.000 Euro für die Beschaffung neuer Feuerschutzkleidung ihrer Atemschutzgeräteträger zur Verfügung.

Twistetal.  Jeder Geräteträger erhält einen Satz, bestehend aus Überhose und Überjacke, als Ersatz der zum Teil schon 30 Jahre alten Erstausrüstung, damals vom Land Hessen bereitgestellt.

Somit konnten insgesamt 70 Garnituren der Firma Novotex an die Wehrführer der sieben Twistetaler Ortsteilwehren übergeben werden. Bei der förmlichen „Übergabe auf Abstand“ überreichte Geschäftsführer Michael Finken von der Firma Wuttig-Feuerschutz aus Zierenberg die Schutzausrüstung an Bürgermeister Stefan Dittmann, Gemeindebrandinspektor Stefan Rößner und seinen Stellvertreter Marc Wäscher.

Solide Ausrüstung 

Bürgermeister Stefan Dittmann unterstrich die Verantwortung der Gemeinde für ihre Feuerwehren und deren Ausrüstung und sagte die finanziellen Mittel zu: „Wir haben nicht den Mercedes, aber auch nicht den Trabi der Schutzbekleidung gekauft.“

Zufrieden mit der Investition: Bürgermeister Stefan Dittmann
Marc Wäscher und Sebastian Wurst informieren über die neue Schutzausrüstung

Gemeindebrandinspektor Stefan Rößner verglich die Neuanschaffung mit dem „Volkswagen der Schutzbekleidung“, das Modell „NTI“ ist die Premium-Feuerwehrüberbekleidung der Firma Novotex. Im Gegensatz zur alten Schutzkleidung ist das Tragen weiterer Feuerwehrbekleidung unter der Neuen nicht mehr nötig.

Marc Wäscher dankte Michael Finken, „trotz Corona“ für die schnelle, pünktliche und vollständige Lieferung. Die Wehrführer erhielten erste Informationen zur Pflege und zur Zusammenarbeit mit dem Eigenbetrieb Korbach, der die Reinigung der Schutzbekleidung übernehmen wird.

Einsatzdokumentation wird immer wichtiger

Der Gemeindebrandinspektor ging abschließend auf die nötige Einsatzdokumentation ein, die von Versicherungen eingefordert werde. Im Ernstfall unterstützt das Personal des Einsatzleitwagens ELW den Einsatzleiter bei der Führung und Dokumentation des Einsatzverlaufes.

Gemeindebrandinspektor Stefan Rößner präsentiert die neuen Rückenschilder.

So müssen im Einsatzbericht Entscheidungen, Nachforderungen, Lagemeldungen und vieles mehr archiviert werden.

Als abschreckendes Beispiel nannte Stefan Rößner den Gefahrguteinsatz letztes Jahr in Twiste, für den die Versicherung nicht die gesamten entstandenen Kosten zahlen wolle.  red

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