15 Prozent mehr erlöst als geplant - Noch weitere Positionen im Verkauf

Versteigerung bei Wilke Wurstwaren: „Mehr erzielt als erwartet“

Mehr als 1000 Positionen standen zum Verkauf: An der Online-Versteigerung von Maschinen, Fahrzeugen und Inventar von Wilke Wurstwaren in Berndorf habe es eine große Beteiligung gegeben, sagt Hubert Küpers, Geschäftsführer der Industrie-Verwertungs-GmbH (IVG).

„Wir haben 15 Prozent mehr erzielt als erwartet.“

Konkrete Summen nennt Küpers nicht. Im Vorfeld hatte er das Ziel ausgegeben, einen siebenstelligen Betrag zu erreichen durch die Versteigerung im Internet. Das Geld geht nun an die Gläubiger des insolventen Fleisch- und Wurstherstellers. IVG bekommt für die Arbeit 18 Prozent Provision.

Die größten Maschinen wurden offenbar verkauft, auf der Internetseite der Verwertungsgesellschaft sind sie nicht mehr zu finden. Diese sogenannten Slicer gelten als mögliche Quelle der Listerien-Verunreinigung, die offenbar zu drei Todesfällen geführt hat. 

Weitere Auktionen, bis alles verkauft ist

Verlängert wurden jedoch einige Versteigerungen für Rauchwagen, Metalldetektoren, Heißrauchanlagen und Verpackungs- und Etikettierlinien. Noch bis 11. März können interessierte Gewerbetreibende dafür bieten. „Es wird so lange vermarktet bis alles verkauft ist. Es ist immer nur eine Frage des Preises“, sagt Hubert Küpers.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Kassel gegen Wilke-Geschäftsführer Klaus Rohloff, seine Stellvertreterin und den Produktionsleiter dauern an. „Es ist gegenwärtig nicht absehbar, wann die Ermittlungen zu einem Abschluss kommen werden“, sagte Sprecher Andreas Thöne auf Nachfrage. 

Einen Bericht zur öffentlichen Besichtigung bei Wilke zum Start der Versteigerung samt Fotostrecke gibt es hier.

Rubriklistenbild: © Renner

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