Besucherrekord zum Jubiläum der Schleppjagd auf Hof Lauterbach

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Die Suche beginnt: Reiter und Hunde machen sich auf zur Jubiläums-Schleppjagd rund um Hof Lauterbach.

Hof Lauterbach. Zum Jubiläum hat die Schleppjagd auf Hof Lauterbach einen Besucherrekord verzeichnet.

Fünfzig Jahre Schleppjagd auf Hof Lauterbach: Zum diesem Jubiläum kamen Reitsportler und Besucher aus Nah und Fern auf den Hof der Familie Wittmer-Eigenbrodt. Mit 35 Reitern, 29 Hunden und rund 400 Zuschauern gab es bei der 25. Auflage des Traditionstermins so viele Teilnehmer wie nie zuvor.

Bei prächtigem Wetter genossen die Beteiligten den Weg über 15 Kilometer und die Prüfungen für Reiter und Hunde auf der Route um den Hof. „Der abwechslungsreiche Weg quer durch den Wald und durch die einzigartige Landschaft hat allen Reitern sehr gut gefallen“, fasst Marie Wittmer-Eigenbrodt als Organisatorin die Faszination der Schleppjagd zusammen, bei der die Foxhounds der Ostwestfalenmeute insgesamt sechs Anisködern nachspürten: „Es war sehr aufregend. Aus Rücksicht auf die Trockenheit und den damit verbundenen Staub sind wir nicht so viel Galopp geritten.“ Ihre jüngere Schwester Lina feierte im ersten Teil Premiere als Schleppenlegerin auf eigenem Pferd, Heike Sielemann war nach der Pause daran. Marie Wittmer-Eigenbrodt führte das erste Feld an, Klaus-Thomas Tent das zweite.

Das Jubiläum begann mit einem Taufgottesdienst und der musikalischen Begleitung der Bläser der Waldecker Jägerschaft. In seinem Grußwort wünschte Gastgeber Karl Wittmer-Eigenbrodt den Teilnehmern, dass gefährliche Momente ausbleiben, sie aber Erfahrungen machen, an die sie sich gerne erinnern.

Als Vorsitzender des Pferdesportverbands Kurhessen-Waldeck und stellvertretender Vorsitzender des Landesverbands überreichte Dr. Carsten Munk einen Ehrenteller und erinnerte im Grußwort an die Anfänge vor 50 Jahren und den Wandel.

Heute werden die Zuschauer komfortabel auf Anhängern zu den Schauplätzen der Prüfungen gefahren, in den ersten Jahren folgten die Interessierten Claus Wittmer-Eigenbrodt zu Fuß. Abendliches Zusammensitzen zur Vorbereitung mit Gemarkungskarten und wertvollen Bränden gehörte auch zum Erinnerungsschatz.

Von Armin Hennig

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