Tag der Offenen Tür bei der Jugendfeuerwehr Vöhl – Fahrzeugschau, Spiele und Aktionen

„Brandhaus“ für Training der Vöhler Jugendfeuerwehr gestiftet

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Spannende Geschicklichkeitsspiel: Ingeborg Kremer und Lennox Bartsch maßen ihre Kräfte beim Bungee-Run.

Vöhl. Die Jugendfeuerwehr Vöhl hat mit Unterstützung der Einsatzabteilung am Samstag einen Tag der Offenen Tür veranstaltet. Damit wollten sie nicht nur interessierten Besuchern einen Einblick in ihre Arbeit geben, sondern vor allem andere Jugendliche für den abwechslungsreichen Dienst in der Jugendfeuerwehr begeistern.

Schade allerdings, dass der Besucherzuspruch nur mäßig war, schließlich sind es jene Nachwuchsbrandschützer, die, wenn sie später in die Einsatzabteilungen wechseln, einen unverzichtbaren Dienst zum Wohle der Allgemeinheit leisten. Zu Gast mitsamt Fahrzeugen waren Einsatzabteilungen aus Basdorf und Sachsenhausen. Letztere kamen zusammen mit dem Promedica Rettungsdienst.

„Wir haben für Groß und Klein alles dabei“, sagt Jugendwart Marvin Wiedner. Am Platz vorm Feuerwehrhaus und vor der Henkelhalle wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. Man konnte eine Fahrzeugshow mit Feuerwehr-Einsatzfahrzeugen begutachten. Die Jugendfeuerwehr zeigte, wie eine Wettkampfübung abläuft und erhielten dafür kräftigen Applaus. Auch Spiel und Spaß kamen nicht zu kurz. Kinder und Jugendliche konnten gegeneinander ihre Kräfte beim Bungee-Run messen, eigene Buttons an der Button-Maschine herstellen und am Spielmobil der Kreisjugendfeuerwehr verschiedene Spiele, wie „Vier gewinnt“ und Leitergolf spielen, sich beim Ballspielen austoben und ihre Balance beim Fahren mit Pedalos trainieren. Im Feuerwehrhaus konnte man sich die Spinde der Nachwuchsbrandschützer ansehen, dort prangte die Nachricht „Das könnte in Zukunft DEIN Spind sein!“.

Besonderer Hingucker war das „Brandhaus, dass Feuerwehrmann Oliver Fleck entwickelt und gebaut hatte. „Ich habe mir gedacht, ich bastle mal was Gescheites“, sagt er. Das Feuerwehrutensil ist auf der Vorderseite mit einem mit Acryl bemalten Leinentuch bespannt. Ungefähr drei Monate hat Fleck daran gewerkelt. Mit einer Nebelmaschine wird Rauch erzeugt und hinter den Fenstern befindet sich eine rötliche LED-Beleuchtung. „Das Feuer beginnt in einem Fenster und breitet sich dann auf die anderen Fenster aus“, erklärt er. Die Brandbekämpfung werde mithilfe eines Sensors gesteuert. „Wenn genug Wasser in die einzelnen Kammern gelaufen ist, schaltet sich die jeweilige LED aus“, sagt Fleck. (nz)

Bildergalerie: Tag der Offenen Tür bei der Jugendfeuerwehr Vöhl  

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