Bisheriger Versorger ist abgesprungen

Gemeinde Vöhl sucht neuen Caterer für Kindergärten und Schulen

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Für das Mittagessen in den Vöhler Kindergärten und Schulen wird ein neuer Caterer gebraucht.

Mitte März gab es den letzten regulären Betreuungstag in den vier Vöhler Kindergärten, ab Montag soll der Regelbetrieb wieder aufgenommen werden. Eine Einschränkung gibt es aber.

Da der Caterer abgesprungen ist, wird es vorerst weiterhin keine Ganztagsbetreuung geben können.

Darüber informierte Bürgermeister Karsten Kalhöfer jetzt bei der Sitzung des Gemeindeparlaments. Der Caterer habe mitgeteilt, dass er die Leistung nicht mehr erbringen könne, sagte Kalhöfer. Derzeit sei man auf der Suche nach einem Ersatz, der nicht nur die Kindergärten in Vöhl, Marienhagen, Schmittlotheim und Dorfitter mittags beliefert, sondern auch die beiden Schulen.

Kalhöfer hofft, dass nach den Sommerferien wieder mit der Ganztagsbetreuung in den Kindergärten begonnen werden kann – denn die könne es nur geben, wenn es auch Mittagessen für die Kinder gibt. Zuletzt hatte es wegen Corona keine Ganztagsbetreuung in den Einrichtungen gegeben.

In den vergangenen Monaten seien Absprachen „Hand in Hand“ zwischen Gemeinde und Kindergartenleitungen getroffen worden. Beispielsweise wurden Resturlaube und Überstunden abgebaut, teils aber auch schon Urlaube aus diesem Jahr genommen. Einige Beschäftigte seien zudem freigestellt gewesen, da sie zur Risikogruppe gehörten. Nun seien aber alle wieder an Bord, so der Bürgermeister.

Aktuell noch freie Plätze in Kindergärten

Zum Start der Notbetreuung seien 15 Kinder in Vöhl betreut worden. Nach und nach seien die anderen Kindergärten hinzugekommen. Um möglichst viele Kinder betreuen zu können, habe man auch weitere Räume hinzu genommen, in Marienhagen beispielsweise den benachbarten Treffpunkt. Einig sei man sich gewesen, die Vorschulkinder möglichst schnell wieder in den Kindergarten zu bringen.

„Wir hatten nie mehr Nachfrage als Plätze“, betont Kalhöfer. Da habe es Missverständnisse in der Elternschaft gegeben. Aktuell würden gut 82 Prozent der Kinder betreut und es seien derzeit noch Plätze frei.

Ab Montag, 6. Juli, soll nun der Regelbetrieb beginnen. Die Hygienevorschriften, die die Gemeinde ausgegeben hatte, würden auch weiterhin gelten, so Kalhöfer. Ausnahme: die Gruppengrößen. Dabei gebe es keine Beschränkungen mehr.

Und in den Sommerferien seien, so wie immer, zwei Kindergärten in den ersten drei Wochen geöffnet, die anderen beiden in den letzten drei Ferienwochen. 

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