Ein Dutzend Chöre waren dabei - Geschenke für die Chorleiter

Gesangverein Thalitter: 140. Geburtstag mit Sängerfest

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Der gemischte Chor Thalitter

Vöhl-Thalitter – Ein Dutzend Chöre aus dem Vöhler Sängerbezirk waren zur Itterburg gereist, um dem Gesangverein Thalitter zum 140-jährigen Bestehen, sowie zum 45. Geburtstag des gemischten Chores zu gratulieren.

Auf dem Festplatz und in der schön geschmückten Festhütte feierten sie gemeinsam ein großes Bundessängerfest.

Männer- und Projektchöre sowie gemischte Chöre begrüßte Vorsitzende Gisela Stieglitz. Holger Ditzel, Vorsitzender des Vöhler Sängerbundes (VSB), sprach die Laudatio und lobte die gelungene Verbindung von Fortschritt und Tradition, bevor er sich selbst in die Reihen der Gastchöre des VSB eingliederte.

„Freunde, die ihr seid gekommen“ im Satz von Josef Michel und „Welch ein sonniger Tag“ in Lorenz Maierhofers Bearbeitung passte gut als Willkommensgruß an dem ersten heißen Sommertag des Jahres. Chorleiter Ulrich Fingerhut hatte außer den Gastgebern noch zwei weitere Chöre zu dirigieren: Die Chor „Man(n) singt“ des VSB besang unter seiner Leitung die kroatisch volkstümliche „Mariana“ und der gemischte Basdorfer Chor „Klangfarben“ begeisterte nicht nur mit dem schwungvollen „Lollipop“ im Satz von Peter Schnur.

Die Sänger aus Obernburg

Mehrfache Einsätze hatten auch die Chorleiterinnen Xenia Kautz und Helen Zaloga. Bei „Ich lass für dich das Licht an“ und bei der „Kaperfahrt“ des MGV Dorfitter gab Zaloga den Takt am Klavier vor. Gleiches galt für den gemischten Projektchor des Sängerbundes, den Zaloga und Kautz gemeinsam leiteten, der mit „Ding a Dong“ und „Feierabend“ zwei flotte Stücke vortrug, Im neuen Outfit trat der gemischte Chor Obernburg auf die Bühne.

Die Damen in kobaltblauen Shirts und die Herren mit nostalgischer Fliege und Hosenträgern zogen die Blicke auf sich. Unter Regie von Xenia Kautz stimmten sie Paul Ankas „Diana“ an. Eng wurde es auf der Bühne, als sich der MGV und Kirchenchor Oberwerbe dazugesellte. Mit Pasquale Thibauts „Schau nur die Schwalben sind da“ besangen sie vielstimmig den eben vergangenen Lenz.

Die Chorgemeinschaft Diemeltal

Komplett ohne Noten kamen die Männer aus Buchenberg klar. Arno Hutwelker führte mit einem dutzend Herren des MGV zum „Lagerfeuer“ und lobte mit „Schön ist die Welt“ das Reisen in die Ferne. Die jungen und sehr hellen Frauenstimmen im gemischten Chor des MGV Nordenbeck boten einen schönen Kontrast. Carmen Lindemann gab zur „Südlichen Sommernacht“ und im Lied „Für alle“ von Hanne Haller den Takt vor.

Darauf folgten wieder Männerstimmen: Der MGV Immighausen unter der Leitung und am Klavier begleitet von Albrecht Erbroth brachte mit „Zwei kleinen Italienern“ und der „Zigeunerhochzeit“ südländisches Flair zur Itterburg. Ebenfalls aus Männern ist die Chorgemeinschaft Diemeltal zusammengesetzt. Jens Kreten dirigierte beim „Frohen Sängermarsch“. Auch wenn die Lautstärke in den Singpausen schon recht laut war, gelang es den Diemeltalern doch, die volle Konzentration der Zuhörer beim Santiano-Lied „Frei wie der Wind“ zu erreichen.

Der gemischte Chor Ederbringhausen, von Natalia Sommer am Klavier begleitet, setzte beim „Hit the road, Jack“ einen Streit des Paares akustisch und schauspielerisch in Szene. Die Chorleiterin blieb gleich auf der Bühne, als der gemischte Chor im MGV Marienhagen den Gastgebern zum Abschluss „ein Lied schenkte“ („Ein Lied ist wie ein Traum“ von Manfred Bühler).

Geschenke für die Chorleiter

Gisela Stieglitz dankte allen Chören für die Ständchen und überreichte den engagierten Chorleitern unter großem Applaus zum Dank ein kleines Geschenk. Zur Musik der Tanzband „Hör mal“ bebte noch lange der Boden unter der altehrwürdigen Linde, die im Jahr 1879 von den Gründern des Chors gepflanzt und zur Feier des Tages mit einer neuen Plakette versehen worden war.

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