Kreishandwerkerschaft und EKKW laden nach Vöhl ein

Handwerker gestalten besonderen Gottesdienst mit

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Gestalten den Handwerksgottesdienst: (von links) Kai Bremmer, Kreishandwerkerschaft, Bäckermeister Frank Raabe, Peter Grohme (Landeskirche), Kreishandwerksmeister Ulrich Mütze, Dekanin Eva Brinke-Kriebel und Vöhls Pfarrer Jan Friedrich Eisenberg. 

„Wir wissen, was wir tun“ ist das Motto des Handwerks-Gottesdienstes am Samstag, 29. Februar. Zu dem besonderen Gottesdienst sind aber nicht nur Maler, Mechaniker & Co. eingeladen: Jeder ist angesprochen, um 19 Uhr in die Vöhler Martinskirche zu kommen.

Seit Jahrzehnten schon gibt es regelmäßig Handwerks-Gottesdienste in Waldeck-Frankenberg, zuletzt vor gut anderthalb Jahren in Volkmarsen. Das Besondere daran, wie Vöhls Pfarrer Jan Friedrich Eisenberg erklärt: Es ist keine „Ein-Mann-Veranstaltung“, sondern es sind zwei Geistliche dabei – in diesem Fall neben Eisenberg auch Dekanin Eva Brinke-Kriebel – und zudem einige Handwerksmeister. Sie werden sich in unterschiedlichen Formen beteiligen, zum Beispiel bei Lesungen. Auch Kreishandwerksmeister Ulrich Mütze ist dabei, er wird das Schlusswort im Gottesdienst sprechen.

Zusammenkommen der Handwerks-Familie

Im Handwerk würden sich viele ehrenamtlich engagieren, es sei selbstverständlich, sich für die Allgemeinheit einzubringen, betonte Mütze. Dass Kirche und Handwerk „eng verbunden“ seien, sagte auch Kai Bremmer, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft. Man vertrete gemeinsame Werte, betonte Peter Grohme, Fachreferent für das Handwerk bei der Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck (EKKW).

Ob evangelisch oder katholisch, ob Handwerker oder Angestellter, ob jung oder alt: Jeder ist dazu eingeladen, den Gottesdienst zu erleben, der musikalisch umrahmt wird vom Bläserchor Marienhagen, und in dem zudem ein Handwerkschoral gesungen wird. Im Anschluss daran soll die „gesamte Handwerks-Familie“, wie Kai Bremmer sagt, noch zum Verweilen und zu einem kleinen Snack zusammenkommen – über Generationen und Gewerke hinweg.

Kollekte für Projekt in Rumänien

Die Kollekte, die an diesem Abend gesammelt wird, ist für ein Projekt in Trägerschaft der EKKW bestimmt. In Pretai in Rumänien wird eine sogenannte Kirchenburg renoviert, und in Kurzlehrgängen werden dort junge Sinti und Roma in verschiedenen Handwerksberufen ausgebildet. Auch heimische Handwerksmeister beteiligen sich daran mit ihrem Wissen direkt vor Ort. In einer Präsentation wird das Projekt vor Beginn des Handwerks-Gottesdienstes vorgestellt.

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