Gotteshaus ab sofort geschlossen - 560 000-Euro-Projekt

Innensanierung in der Vöhler Martinskirche beginnt

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Lichtprobe in der Martinskirche: Elektroingenieur Oskar Winter war am Freitag zu Gast bei Pfarrer Jan Friedrich Eisenberg und dem Kirchenvorstand, um die neue Beleuchtung in der Kirche zu besprechen – mit dabei auch Heinrich Jammer vom Bauausschuss des Kirchenkreises.

Die Vöhler Martinskirche hat ab sofort geschlossen. Gottesdienste finden im Gemeindehaus statt. Denn der nächste Bauabschnitt hat begonnen: die Innensanierung. Für 560 000 Euro wird das Gotteshaus komplett modernisiert.

Manchmal fällt es den Besuchern in der Martinskirche etwas schwer, die Noten zu lesen. Sicherheitsexperten schütteln den Kopf wenn sie das niedrige Geländer am Treppenaufgang sehen. Und Experten werden unruhig, wenn sie sich an die Ergebnisse des letzten Bauabschnitts erinnern: Damals tauchten in der Decke gebrochene Balken auf. Die wurden zwar erneuert, für die linke Emporenseite blieb aber kein Geld. Nach der Innensanierung soll von diesen Problemen keine Rede mehr sein. Dazu soll die Vöhler Kirche einen neuen Schliff bekommen – neue Farben, ein neues Konzept.

Die Innensanierung der Vöhler Kirche mit der Sanierung der Orgel kostet insgesamt 560 000 Euro. Im Januar 2016 erhielten die Vöhler eine Zusage der Landeskirche: 120 800 Euro fließen aus dem Kirchenerhaltungsfonds in die Arbeiten – exakt die gleiche Summe, die die Vöhler zuvor gesammelt hatten. (resa)

Welche Arbeiten in der Martinskirche Priorität haben, lesen Sie in der WLZ am 17. Januar 2017.

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