Bürgermeisterwahl Vöhl: Frank Isken "wieder im Alltag angekommen"

Karsten Kalhöfer nach Wahlsieg: „Resonanz ist unglaublich“

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Glückwünsche an den Sieger: Uwe Steuber gra tulierte Karsten Kalhöfer, im Bild mit Ehefrau Melanie, im Namen der Waldecker Bürgermeister. Rechts daneben Vöhls Rathauschef Matthias Stappert und links Landrat Dr. Reinhard Kubat. 

Vöhl – „So richtig greifbar ist es noch nicht“, sagt Karsten Kalhöfer am Tag nach der Wahl. Lange hat er mit Familien, Freunden, Verwandten und Unterstützern am Sonntag in der Henkelhalle gefeiert. In den kommenden Monaten wird er sich auf sein Amt vorbereiten.

„Die Resonanz ist unglaublich“, sagt Kalhöfer. Unzählige Glückwünsche sind seit Sonntagabend gekommen und das auf den unterschiedlichsten Wege. „Mit dieser Mehrheit hinter mir könnte das die Geschichte eines Neustarts für Vöhl sein.“ Kalhöfer weiß, dass ihm eine „riesen Aufgabe“ bevorsteht. „Ich will mein Bestes geben.“

Amtsinhaber Matthias Stappert hatte ihm schon am Sonntag angeboten, ihn einzuarbeiten und das Angebot werde er gern wahrnehmen. Sein Ziel sei es, mit allen Fraktionen zusammenzuarbeiten. Er selbst werde in naher Zukunft sein Mandat in der Gemeindevertretung niederlegen.

Applaus gab es für Frank Isken, der gegen Kalhöfer unterlag.

„Ich bin schon wieder im Alltag angekommen“, sagt Frank Isken am Tag nach der Wahl. Er arbeitet bereits wieder. Über die Deutlichkeit seiner Wahlniederlage „bin ich schon ein Stück weit enttäuscht“, man müsse das aber hinnehmen. Noch lange sei er mit seiner Familie in der Henkelhalle gewesen und schließlich „erhobenen Hauptes“ gegangen.

„Ich habe alles gegeben und der Wähler hat entschieden“, sagt Isken. Über die Gründe könne man nur spekulieren. „Ich habe mir aber nichts vorzuwerfen, ich wollte mich nicht verbiegen, sondern authentisch bleiben.“ Der Wahlkampf sei eine tolle Erfahrung gewesen, aus der die „ein oder andere Freundschaft entstanden ist“. Und Isken bleibt dabei: Bei der Bürgermeisterwahl in Lichtenfels wird er nicht antreten.

Bereits am Wahlabend hatten Stappert und Karl-Heinz Stadtler, Vorsitzender der Gemeindevertretung, den Kandidaten gedankt, dass sie angetreten waren und so überhaupt eine Wahl möglich gemacht hatten.

Den Überblick über den Wahlabend samt Fotostrecke gibt es hier

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