Wahlbeteiligung liegt bei knapp 60 Prozent

Kommunalwahl Vöhl: SPD deutlich vorn, Grüne große Gewinner

(von links) Sabine Wegener, Hanna Iske und Anja Dude. im Vöhler Rathaus.
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Zuständig für die Auszählung: (von links) Sabine Wegener, Hanna Iske und Anja Dude. Die Auszähl-Teams wurden am Montagmorgen auf Corona getestet.

Ein ähnliches Bild wie vor fünf Jahren. In Vöhl liegt auch 2021 die SPD deutlich vor den weiteren Parteien und das, obwohl der Ortsverband knapp vier Prozent der Wählerstimmen einbüßen musste und in diesem Jahr nur noch 31,8 Prozent erhielt.

Vöhl – Auch die Freien Wähler (24,2 Prozent) und die CDU (22,1 Prozent) mussten mit leichten Stimmverlusten leben, sind aber erneut fast gleichauf.

Der große Gewinner dieser Wahl sind die Grünen, die sich um 7,5 Punkte auf 13,0 Prozent verbesserten.

Ebenfalls steigern konnte sich die FDP, die 8,9 Prozent der Wählerstimmen erhielt.

Vorläufiges Vöhler Endergebnis der Kommunalwahl 2021.

Die neue Gemeindevertretung setzt sich wie folgt zusammen: 24 775 Stimmen gingen an die SPD, damit erhält die Partei zehn Sitze im Parlament. Diese werden Volker König (2099), Sina Best (1985), Reinhard Metka (1681), Christine Scheffer (1146), Martin Koppe (1065), Philipp Müller (1000), Eckhard Formella (969), Elias Pohlmann (960), Thorsten Wrage (918) und Bernd Backhaus (869) einnehmen.

Die Freien Wähler erhielten 18 846 Stimmen. Hans-Joachim Dohl (1416) wurde am häufigsten gewählt. Die weiteren sechs Sitze erhalten Karl Wittmer-Eigenbrodt (1141), Inga Wiesemann (969), Susanne Emde (853), Axel Großmann (826), Peter Göbel (786) und Ulrich Müller (783).

In das Parlament werden ebenfalls sieben CDU-Abgeordnete (17 253 Gesamtstimmen) einziehen. Allen voran Gertmann Sude (1382), gefolgt von Karl Wilhelm Brüne (1216), Matthias Kubat (1208), Lena Knoche (1188), Johannes Hamel (1106), Axel Bock (1066) und Hans-Friedrich Stracke (1028).

Mit 10 089 Stimmen erhalten die Grünen vier Sitze, die an Susanne Kubat (1481), Gerhard Henkel (998), Sven Lorenz (891) und Marlene Ortmüller (764) gehen.

Heinrich Heidel (956) erhielt bei der FDP (6968) den größten Zuspruch. Mit ihm sind zukünftig Karl-Friedrich Wilke (621) und Thomas Raabe (568) im Parlament. (sk)

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