Förderkreis mit bisheriger Resonanz zufrieden

Kunstwettbewerb der Synagoge Vöhl: Teilnahmeschluss am 31. Dezember

Synagoge in Vöhl: Religiöse Symbole
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„Erinnern – Wachen – Erleben“: Das ist der Titel der Kunstausstellung, die im nächsten Jahr in der Synagoge Vöhl stattfinden wird.

14 Einsendungen haben den Förderkreis Synagoge Vöhl bereits erreicht – ein Zwischenergebnis, mit dem der Verein sehr zufrieden ist.

Vöhl – „Wir sind von den Entwürfen begeistert“, berichtet der Vorsitzende Karl-Heinz Stadtler. Deshalb zeigt er sich zuversichtlich im Hinblick auf die anvisierten 30 Kunstwerke, die im nächsten Jahr im Hof der Synagoge ausgestellt werden sollen: „Uns erreichen jeden Tag viele Anmeldungen. Da werden noch einige kommen.“

Der Förderkreis plane zudem eine Vernissage. Auch ein informierender Projekt-Flyer sei im Gespräch. Besucher sollen dann von August bis Oktober 2021 die Möglichkeit haben, die Stelen zu betrachten.

Zur Abschirmung der Werke werde ein Sichtschutz errichtet, der allerdings passend zum Projekt künstlerisch gestaltet werden soll, berichtet der Vorsitzende. „Wir möchten die Planen gerne von Schulklassen bemalen lassen“, sagt Stadtler.

Sechs Werke dieser Ausstellung werden von einer Jury prämiert und vom Verein erworben. Die Kunstobjekte sollen nach der Ausstellung auf einem Hang neben der Synagoge platziert werden und somit für alle sichtbar sein. (sk)

So kann man an dem Projekt teilnehmen

Interessierte Künstlerinnen und Künstler haben noch bis zum 31. Dezember 2020 die Möglichkeit, sich für die Teilnahme an diesem Projekt zu bewerben. Dafür ist ihr Lebenslauf, eine Beschreibung des Kunstwerks sowie ein zeichnerischer Entwurf, ein kleinformatiges Modell oder ein Foto des Entwurfs notwendig.

Bei freier Wahl des Materials und der Form sollen die Teilnehmer ihre Stelen vorne und hinten mit einem angemessenen Text, einer Grafik oder einem Symbol gestalten. Die Werke dürfen dabei aber nur 80 bis 200 Zentimeter hoch und 40 bis 70 Zentimeter breit sein.

Aufgrund der räumlichen Gegebenheiten können zudem nur 30 Arbeiten angenommen werden. Bis spätestens Mitte Januar sollen die Teilnehmer informiert werden.

Die fertigen Stelenobjekte sollen dann zwischen dem 25. Juli und 1. August 2021 abgegeben werden. Bis zum 15. August, am Tag der Ausstellungseröffnung, entscheidet die Jury unter der Leitung von Eva Renée Nele, welche sechs Werke vom Förderkreis erworben werden und somit langfristig in Vöhl bleiben.

Die ausgewählten Stelen werden für einen Preis von 1000 Euro gekauft. Die Waldeckische Landeszeitung lobt darüber hinaus einen Sonderpreis von 500 Euro aus.

Alle 30 Stelen werden bis zum 31. Oktober auf dem Hof der Synagoge ausgestellt und präsentiert. Daher sollen die Werke mit einem standfesten Sockel versehen sein. Die nicht von der Jury ausgewählten Stelen können mit einem Preisschild versehen werden.

Kontaktdaten: Ehemalige Synagoge Vöhl: Mittelgasse 9, 34516 Vöhl, Postadresse und Ansprechpartner: Karl-Heinz Stadtler, Am Wäldchen 3, 34516 Vöhl, Tel. 05635/1491 oder 0173-2662489, synagogevoehl@outlook.de.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter synagoge-voehl.de.

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