Zwei Entscheidungen im Parlament getroffen

E-Ladestation vor Vöhler Henkelhalle aufgestellt

Die neue E-Ladestation vor der Henkelhalle in Vöhl.
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Zukunftsweisend: die neue Ladestation vor der Henkelhalle.

Vor der Vöhler Henkelhalle steht seit kurzer Zeit eine E-Ladestation, die von der Energie Waldeck-Frankenberg (EWF) aufgestellt wurde.

Vöhl - Die neue Anlage war auch ein Thema bei der vergangenen Gemeindevertretersitzung am 22. März.

Auf Anfrage von Ulrich Müller (Freie Wähler) erläuterte Volker Denhof, Amtsleiter der Gemeinde im Bereich Bauen und Infrastruktur, dass mehrere Plätze für die Installation infrage gekommen wären.

„Am Ende wurde der bereits vorhandene Parkplatz vor der Henkelhalle ausgewählt, weil dieser nicht nur gut zugänglich ist, sondern auch die Möglichkeit besteht, dass Autos über längere Zeit abgestellt werden können.“, so Denhof.

Außerdem herrsche mit Blick auf den Betrieb des Henkelbads gerade in den Sommermonaten eine Regelnutzung.

Aus diesen Gründen zeigte sich der Bauamtsleiter mit der Standortwahl zufrieden und erläuterte: „E-Mobilität ist eine zukunftsweisende Technik.“

Bürgermeister Karsten Kalhöfer betonte zudem: „Wir freuen uns sehr, dass die E-Ladestation den Weg in unsere Kommune gefunden hat.“

Gemeindevertreter beschließen neue Planung der Kläranlage und Straßenausbau mit Auflagen

Am 22. März wurde beraten, am vergangenen Montag abgestimmt: Die Vöhler Gemeindevertreter haben in einer kurzen Präsenzveranstaltung vor der Vöhler Henkelhalle mehrheitlich für die beiden Beschlussvorschläge zur Kläranlage bei Asel und zur Landesstraße zwischen Vöhl und der Einmündung bei Hof Lauterbach gestimmt.

20 Stimmen dafür, vier dagegen und eine Enthaltung, so fiel das Ergebnis mit Blick auf den Neubau der L 3084 aus. Das bedeutet, dass seitens der Gemeinde keine Einwände gegen die Durchführung des geplanten Straßenbauvorhabens erhoben werden. Einer Antragstellung auf Entfallen der Planfeststellung und Plangenehmigung wurde zugestimmt.

Weiter wird mit dem Beschluss festgehalten, dass Hessen-Mobil, zuständig für die Maßnahme, aufgefordert wird, die Eingriffe bezüglich der Straßenbäume auf das absolut notwendige Maß zu reduzieren.

Einstimmig votierten die Vertreter für den gemeinsam erarbeiteten Vorschlag zur Kläranlage bei Asel. Dieser sieht vor, dass alle eingeleiteten Maßnahmen der Vöhl Abwasser GmbH abgebrochen werden.

Weiter wird der Gemeindevorstand beauftragt, die Planungen zum Bau einer Kläranlage oder anderer alternativer Lösungen (abgesehen von einem Neubau) aufzunehmen.

Diese Lösungen werden neben der ökonomischen auch die ökologische Betrachtung beinhalten. (sk)

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