Schulprojekt des Förderkreises Synagoge

Landkulturboten: Finanzierung steht, Projekt wird fortgesetzt

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Synagoge Vöhl

Vöhl. Das Projekt Landkulturboten des Förderkreises der Vöhler Synagoge wird fortgesetzt. Das teilte jetzt Vorsitzender Karl-Heinz Stadtler mit. Die Finanzierung für die Jahr 2019 und 2020 ist demnach gesichert.

Erstmals hatte der Förderkreis in diesem Jahr das Projekt gestartet, bei dem sechs Schüler während der Sommerferien in der Synagoge arbeiten. Die jungen Menschen haben Besucher durchs Gebäude geführt und informiert, haben für die Synagoge und die Arbeit des Förderkreises geworben und eigene Projekte verfolgt, beispielsweise die Erstellung einer eigenen Facebook-Seite des Vereins. 800 Euro hat jeder der Landkulturboten dafür bekommen.

Getragen wurde das Pilotprojekt durch Sponsoren, in den kommenden beiden Jahren wird die Finanzierung durch ein Förderprogramm des Bundeslandwirtschaftsministeriums gedeckt. Darum hatte sich der Förderkreis unter dem Dach der Regionalmanagements Nordhessen bereits frühzeitig beworben. Doch weil die Zahl der Bewerbungen so groß war, dauerte die Auswahl lange und der Förderkreis entschied zunächst, auf eigenes finanzielles Risiko das Pilotprojekt zu starten. Nun gab es die Zusage aus Berlin. Stadtler freut sich über die Unterstützung. Auch, weil es viel Arbeit gewesen sei, die Sponsoren zu finden.

In den sechs Wochen der Sommerferien sollen wieder sechs Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren für jeweils zwei Wochen in der Synagoge arbeiten. Eine Neuerung wird es wohl geben: Die tägliche Arbeitszeit liegt dann nicht mehr bei acht, sondern bei sechs Stunden. Pro Stunde verdienen die Realschüler oder Gymnasiasten zehn Euro. Bewerbungen werden ab Frühjahr entgegen genommen.

Der Förderkreis der Synagoge strebt nun noch eine engere Kooperation mit den Schulen an. „Wir hoffen, dass es auf Dauer mit den Landkulturboten weitergehen kann,“ sagt Stadtler. 

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