Menschen mit Behinderungen sollen die  Bäder in Vöhl und Marienhagen besser nutzen können

Inklusion im Vöhler Freibad

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Das Henkelbad Vöhl: Wie muss umgebaut werden, damit auch Menschen mit Behinderungen das Freibad besser nutzen können? Mit dieser Frage soll sich der Vöhler Gemeindevorstand beschäftigen.   

Vöhl. Wie und zu welchen Kosten lassen sich die Freibäder in der Gemeinde Vöhl so einrichten, dass sie auch von Menschen mit Behinderungen besser genutzt werden können? Das möchten die Fraktionen der SPD, FDP und Grünen Liste Vöhl wissen. 

Sie  stellten am Montagabend bei der Sitzung der Gemeindevertreter in Vöhl gemeinsam einen entsprechenden Antrag an Gemeindeverwaltung, Gemeindevorstand und Energie Waldeck-Frankenberg als Betreiber des Henkelbades.

Bei einer Enthaltung stimmten alle Vöhler Gemeindevertreter für den Antrag. Gertmann Sude von den Christdemokraten regte an, den vor rund einem Jahr gegründeten Senioren- und Behindertenbeirat im Vorfeld mehr einzubinden.

Verbesserungen seien für beide Bäder – Marienhagen und Vöhl – wünschenswert, heißt es im Antrag. Doch vor allem für das Henkelbad in Vöhl soll geprüft werden, ob der Einbau eines Lifters, mit dessen Hilfe zum Beispiel RollstuhlSfahrer das Bad leichter nutzen können, sinnvoll sein könnte. Der Zugang ist eben, die Wege gepflastert und breit genug für einen Rollstuhl; auch eine behindertengerechte Toilette gibt es bereits.

„Im Rahmen der Inklusion soll Menschen mit Behinderungen die Teilnahme am öffentlichen Leben weitestgehend ermöglicht werden. Die Nutzung von Freibädern gehört unbedingt dazu, zumal Schwimmen die Gesundheit fördert“, begründete Volker König von der SPD stellvertretend den Antrag.

Es sei außerdem davon auszugehen, dass solche Bauvorhaben zu einem hohen Prozentsatz durch Landes- und Bundesmittel gefördert würden. (md)

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