8000 Euro Kosten, Gemeinde finanziert Großteil davon

Neuer Spielturm steht: Attraktion für die Jüngsten in Dorfitter

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Einweihung des neuen Spielturms: Mitglieder des Enser-Straße-Teams (die Geschwister ohne Sicherheitsabstand) mit Karl-Heinz Bremer (links), Karsten Kalhöfer (Mitte) und Axel Großmann (rechts). 

Die Kinder im Ort durften mitreden, als es um die Entscheidung ging, welches neue Spielgerät auf dem Spielplatz am Dorfgemeinschaftshaus stehen sollte. Für die Kleinen war klar: Ein Spielturm musste her. Und der steht jetzt.

Eine Rutsche und zahlreiche Klettermöglichkeiten gibt es an dem großen Spielturm, den Mitarbeiter des Vöhler Bauhofs jetzt aufgebaut haben. 8000 Euro hat die Anschaffung des Turms gekostet. Den Großteil davon, 6000 Euro, finanziert die Gemeinde Vöhl, 2000 Euro kommen vom Land Hessen. Schon 2018 hatte der Heimat- und Kulturverein „Wir für Dorfitter“ eine Reifenschaukel angeschafft. Damit ist der Spielplatz nun wieder komplett.

Auch wenn die Gemeinde Vöhl den Großteil der Kosten übernommen hat – „wir sind auf Unterstützung angewiesen“, betonte Bürgermeister Karsten Kalhöfer. Denn die Finanzsituation der Gemeinde sei schwierig. „Die Orte leben deshalb auch vom Einsatz der Gemeinschaft und von Ehrenamtlichen. Hier in Dorfitter wird das gelebt“, lobte er. 

Private und Vereine als Unterstützer

Neben dem Ortsbeirat und dem Heimat- und Kulturverein dankte der Rathauschef auch dem Team der Enser Straße. Das hatte 300 Euro aus einem Straßenfest für ein Schaukelpferd für den Spielplatz beigesteuert. „Kinder müssen eine Lobby haben, sie sind unsere Zukunft“, betonte Karsten Kalhöfer. Den Transport hatten kostenlos Holger Dietzel und die Firma Bodo Klaus übernommen.

Auch wenn der eine Spielplatz mit dem neuen Turm, Tischtennisplatte, Fußballtoren, Schaukelpferden und Reifenschaukel jetzt komplett ist – am Spielplatz am Rammelsberg fehlt noch eine Doppelschaukel, sagte Axel Großmann, Ortsvorsteher und Vorsitzender des Vereins „Wir für Dorfitter“. Aus Metall soll sie sein, dies sei durch die längere Haltbarkeit nachhaltiger. Wann die neue Schaukel steht, ist noch ungewiss: Derzeit versuche man noch, an Fördermittel zu kommen.

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