Ober- und Niederorker feiern vom 9. bis 11. September 1000-jähriges Bestehen ihrer Dörfer

Die Orker zählen schon die Tage

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1000 Jahre Orke: In vier Ausschüssen bereiten die Orker das große Festwochenende vor. Mit großen Schildern laden sie bereits zum Fest ein

Vöhl-Orke. Die Schilder stehen. Und auch, wer abends ins Orketal fährt, bekommt gleich einen Vorgeschmack auf die Feierlichkeiten, die im September anstehen. Drei Tage lang laden die Orker dann zum Festwochenende zum 1000-jährigen Bestehen ihrer beiden Orte ein.

„Es ist seit vielen Jahrzehnten das erste Fest, dass die Menschen aus Niederorke und aus Oberorke gemeinsam feiern“, sagt Karsten Kalhöfer. Und schon deswegen ist es etwas Besonderes. Aber auch die stattliche Zahl motiviert die Orker bei den Vorbereitungen zu Höchstleistungen – ob Schüler oder Senioren. „Am 29. Juni 1016 schenkte Bischof Burckard dem Kloster Maria Münster bei Worms alle seine Güter und Leibeigenen im Hessengau“, erinnert Dirk Schäfer, „darunter neben Adelheredeshuson (Ellershausen) und Huomereshuson (Hommershausen) auch Orcana und Dreisbahe (Hof Treisbach).“ 1000 Jahre später laden die Menschen in Orke nun zum Mitfeiern ein. „Wir haben schon vor dem großen Festwochenende viele kleine Gelegenheiten für die Orte geschaffen, um gemeinsam zu feiern“, erzählt Karsten Kalhöfer, „denn es geht uns bei diesem Jubiläum auch um unsere Gemeinschaft.“ Festzug verbindet Zum Auftakt des Jubiläumsjahres starteten 75 Feierlustige aus Ober- und Niederorke an Silvester gemeinsam in das neue Jahr. Und im September wünschen sich die Orker dann, dass viele Menschen aus dem ganzen Landkreis mitfeiern. Wein, Zwiebelkuchen und Grillspezialitäten werden am ersten Festabend in Oberorke serviert. Zum Oktoberfest wird am Samstagabend dann ins Festzelt nach Niederorke eingeladen (siehe Kasten). Am Sonntag verbindet der stehende Festzug beide Orte miteinander – 1000 Jahre nach ihrer ersten urkundlichen Erwähnung. (resa)

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