Unterstützung aus Landesprogramm für neues Mobiliar im DGH

5000 Euro für Buchenberger Vereine

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Unterstützung aus Wiesbaden: Staatsminister Axel Wintermeyer (vorne, Mitte) überbrachte einen Bescheid über 5000 Euro an die Buchenberger Vereine. Damit sollen neue Möbel fürs DGH angeschafft werden. 

Vöhl-Buchenberg. Gut 45 Jahre alt sind die Tische und Stühle im Dorfgemeinschaftshaus in Buchenberg. Sperrig sind die Möbel noch dazu, nehmen in dem Raum viel Platz weg, der den Vereinen und Gruppen dort fehlt. Das soll sich nun ändern. Einen Landeszuschuss für neues Mobiliar gab es jetzt von Staatsminister Axel Wintermeyer.

Einen Förderbescheid über 5000 Euro hatte der Chef der Staatskanzlei mit in den Vöhler Ortsteil gebracht. Das Geld stammt aus dem Programm „Starkes Dorf – Wir machen mit“ und soll „ehrenamtliches Engagement in den Dörfern fördern“, wie Wintermeyer sagte.

Buchenbergs Ortsvorsteher Jochen Dohl hatte einen Förderantrag nach Wiesbaden geschickt mit der Bitte um Unterstützung, die Idee, neue Möbel anzuschaffen, kam von der Chorgruppe Chorifeen und von den Landfrauen. Nicht nur die beiden Gruppen nutzen das Dorfgemeinschaftshaus regelmäßig, sondern auch die anderen Vereine des Ortes. Der Platz ist jedoch begrenzt: Stehen Stühle und Tische an der Wand, sind gut 15 Quadratmeter weniger Fläche verfügbar – von ohnehin nur insgesamt gut 60 Quadratmetern. Deshalb sollen nun klappbare Tische und Stühle angeschafft werden.

Gut 9000 Euro kosten zwölf Tische und 65 Stühle, schätzt Dohl. Wie die noch benötigten 4000 Euro aufgebracht werden könnten, soll bald geklärt werden. Mit der Unterstützung des Landes ist der Grundstein schon gelegt. „Wir sind begeistert“, freute sich Dohl.

Neun Tage sei er im Sommer am Stück in den ländlichen Regionen Hessens unterwegs gewesen, berichtete Staatsminister Wintermeyer. Dabei hätte er immer wieder festgestellt: Gibt es in einem Ort eine funktionierende Gemeinschaft und ein Vereinsleben, leben die Menschen gern dort, die Wegzugsraten seien deutlich niedriger, sagte er. In Buchenberg gebe es eine solche Gemeinschaft.

Er dankte allen Ehrenamtlichen für ihr Engagement und lobte: „Das ist eine starke Gegend hier“.

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