Projekte mit Herzblut umgesetzt – Ehrung für Gründungsmitglieder

„Verein der Freunde und Förderer Basdorfs“ besteht 20 Jahre 

In zwei Jahrzehnten viel bewegt: Der „Verein der Freunde und Förderer Basdorfs“ besteht seit 20 Jahren. Im Rahmen einer Geburtstagsfeier wurden die Gründungsmitglieder geehrt. Foto: pr

Vöhl-Basdorf. Vor 20 Jahren ist der „Verein der Freunde und Förderer Basdorfs“ ins Leben gerufen worden. Der Verein wurde auf Initiative des damaligen Ortsvorstehers Eberhard Lamm und weiterer engagierter Bürger am 28. Mai 1997 gegründet.

„Erfreulicherweise hat sich die Mitgliederzahl von 16 Leuten bei der Gründungsversammlung bereits vier Wochen später auf 42 Mitglieder erhöht“, sagte der Vorsitzende Eberhard Lamm. Heute seien es 146 Mitglieder und das bei gerade mal 104 Haushalten in Basdorf. Um das freudige Ereignis zu feiern, hatte er die Gründungsmitglieder zu einem Imbiss ins Gasthaus „Kutscher Hus“ geladen, das der Verein dank privater Spenden und Investitionen erworben hat.

Bürgertaxi angeschafft

„Viel Engagement und Herzblut sind in die Aktionen geflossen. Wir waren überrascht, was wir alles gemacht haben, denn wir hatten vieles selbst nicht mehr in Erinnerung“, sagte Lamm rückblickend. Der Verein sei einer der ersten dieser Art gewesen und habe viele Nachahmer gefunden.

Den Anfang bildete die Befestigung und Pflasterung des Verbindungsweges Mühlenstraße/Tonweg, der als Fuß- und Radweg dient. Wanderwege wurden geschaffen und beschildert, Bäume, Hecken und Sträucher im Ort gepflanzt, Zäune gestrichen, alte Gebäude im Ort saniert und renoviert. Ein Outdoor-Spielpark wurde eingerichtet und vieles mehr. Dank Spenden konnten zahlreiche Projekte gestemmt werden. Erwähnenswert ist auch die Anschaffung eines VW-Caddy als „Bürgertaxi“ in 2014, das Bewohnern ohne Fahrzeug mehr Mobilität ermöglicht.

In den vergangenen 20 Jahren seien Spenden in Höhe von 8000 Euro eingenommen worden. Man habe Investitionen in Höhe von 152 000 Euro getätigt. Hinzu kam viel Eigenleistung. Der Verein habe viele Projekte angestoßen und in Zusammenarbeit mit der Gemeinde fertiggestellt sowie finanzielle Lücken geschlossen, so Lamm. Mit dem damaligen Bürgermeister Harald Plünnecke sei er nicht immer einer Meinung gewesen, aber man habe sich stets geeinigt.

Trotz erfolgreicher Vergangenheit gibt es einen Wermutstropfen: „Leider ist niemand mehr bereit, die geschäftsführende Verantwortung in unserem Verein zu übernehmen, um die Erfolgsgeschichte weiterzuführen“, sagte der Vorsitzende. Nun sei es an der jungen Generation, sich für den Ort zu engagieren, damit der Verein nicht aufgelöst werden müsse. Um sich über die Arbeit des Fördervereins zu informieren, hat dieser die Broschüre „Verein der Freunde und Förderer Basdorfs“ aufgelegt. (nz)

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