Heinrich Knoche spendet Verkehrsdisplay für Vöhler Ortsteil

So sollen Fußgänger in Marienhagen sicherer unterwegs sein

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Grüner Smiley: Das neue Verkehrsdisplay in Marienhagen zeigt Autofahrern, ob sie zu schnell oder genau richtig unterwegs sind. Angeschafft hat es Dr. Heinrich Knoche (hinten, Zweiter von rechts). Darüber freuen sich unter anderem Ortsvorsteher Sebastian Klein und Bürgermeister Karsten Kalhöfer (hinten, Zweiter und Dritter von links). 

Kinder und Ältere sollen in Marienhagen sicherer über die Straße kommen: Das wünschte sich Einwohner Dr. Heinrich Knoche und kaufte für den Ort kurzerhand ein Verkehrsdisplay.

Das hängt nun an der Hauptstraße und weist Vorbeifahrende darauf hin, ob sie zu schnell oder vorschriftsmäßig unterwegs sind.

„Mir war häufiger aufgefallen, mit welcher Geschwindigkeit der ein oder andere hier unterwegs ist“, sagt Dr. Heinrich Knoche, der mit seiner Frau Elke Vogel an der Hauptstraße wohnt. Vor allem mit Blick auf den Kindergarten und die Bushaltestellen sei das gefährlich. 

Zebrastreifen sei nicht möglich gewesen

Die Einrichtung eines Zebrastreifens beispielsweise sei nicht möglich gewesen, hatte ihm Bernd Weber, Ordnungsamtsleiter der Gemeinde, erklärt. Ein Verkehrsdisplay sei verkehrsrechtlich aber machbar, hieß es dann. Wie viel Geld Knoche investiert hat, verrät er nicht. Er ist aber sicher, dass es eine gute Investition war, „wenn wir es schaffen, dass die Tafel Schlimmeres verhindert“.

„Langsamer und aufmerksamer“ sollen die Verkehrsteilnehmer unterwegs sein, wenn sie aus Richtung Vöhl kommend in den Ort fahren. Das ist das Ziel. Ein grüner Smiley erscheint samt Anzeige der gemessenen Stundenkilometer, wenn die Verkehrsteilnehmer 50 km/h oder weniger fahren, dagegen ist alles in Rot zu sehen, wenn zu schnell gefahren wird.

"Kinder liegen uns besonders am Herzen"

Vöhls Bürgermeister Karsten Kalhöfer dankte Heinrich Knoche für die „großzügige Spende“, die für die Kinder einen sichereren Weg zum Kindergarten und zurück ermögliche. „Es ist eine tolle Aktion – und die Nachahmung empfohlen“. Kalhöfer betonte: „Die Kinder liegen uns besonders am Herzen.“

Schon häufiger habe der Ortsbeirat versucht, einen Zebrastreifen zu bekommen, geklappt habe es aber bislang nie, sagte Ortsvorsteher Sebastian Klein. Nun seien die Mitglieder des Ortsbeirats froh, dass es eine Anzeigentafel gibt, die Autofahrer zum langsameren Fahren bewegen soll. 

Kindergartenleiterin freut sich über Display

Auch Daniela Göbel, Leiterin des Kindergartens, freut sich über das Verkehrsdisplay. „Das kommt unseren Kindern zugute.“ Mit allen Kindergartenkindern werde sie sich die Tafel noch einmal genau anschauen und sie erklären. Sie ist sicher, dass das auch einen Effekt auf die Eltern hat: Denn die Kinder, so Göbel, werden Zuhause von der Anzeigentafel mit den Smileys berichten.

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