Gemeindevertreter beschließen Hauskauf für Unterbringung von Flüchtlingen – Mobilheime noch nicht bewohnbar

Vöhl sucht dringend Wohnraum

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Auch in Vöhl sind die Wohncontainer für Flüchtlinge bereits angekommen. Allerdings sind sie fürs erste nicht bewohnbar. Deswegen sucht die Gemeinde nach Alternativen. Mehrheitlich stimmten die Gemeindevertreter für den Kauf eines Hauses. Foto: Archiv

Vöhl. Die Gemeinde will ein Wohnhaus in der Arolser Straße kaufen, um dort künftig Flüchtlinge unterbringen zu können. Das entschieden die Gemeindevertreter am Freitagabend.

Vöhls Bürgermeister Matthias Stappert spricht vom „Notstand“. Bis Ende des Jahres soll die Gemeinde Wohnraum für 80 Flüchtlinge bereit halten. „Im Moment haben wir 45 Plätze und davon sind 17 belegt“, sagt der Bürgermeister. Auch wenn er nicht davon ausgehe, dass in den nächsten anderthalb Woche viele neue Flüchtlinge in die Gemeinde kommen, will er vorbereitet sein. Wohnung für sechs Menschen Deswegen schlug er den Parlamentariern am Freitag vor, ein Haus in der Arolser Straße zu kaufen. Investitionssumme: 65 000 Euro plus 10 000 Euro Neben- und Gerichtskosten. Dem gegenüber würden Mieteinnahmen stehen. So könnte Wohnraum für sechs bis acht Menschen geschaffen werden. Denn: „Es steht nicht genügend Wohnraum zur Verfügung und die fünf Wohncontainer sind noch nicht bewohnbar.“

Bereits im Oktober hatte die Gemeinde fünf mobile Wohnheime gekauft. „Nun hat sich aber herausgestellt, dass es sehr schwierig ist, die Räume mit Heizung und Warmwasser zu versorgen“, erklärte der Bürgermeister. Außerdem würden statt der geplanten 50 Plätze in den Containern wohl am Ende nur 20 realistisch sein. (resa)

Mehr dazu lesen Sie in der Waldeckischen Landeszeitung am Montag, 21. Dezember.

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