Kirchengemeinde Vöhl – Wünschebaum und Adventskalender

Türchen öffnen sich online

Lichter, Sterne – und gute Wünsche haben Vöhler Kinder und Erwachsene an den Weihnachtswünschebaum in der Martinskirche gehängt.
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Lichter, Sterne – und gute Wünsche haben Vöhler Kinder und Erwachsene an den Weihnachtswünschebaum in der Martinskirche gehängt.

Ein Weihnachtswünschebaum im Glockenturm der Vöhler Martinskirche sorgt seit dem Wochenende nicht nur für hell glitzerndes Licht in der dunklen Jahreszeit – er hält auch etwas fürs Herz bereit.

Vöhl - Erwachsene und Kinder aus der Kirchengemeinde haben gute Wünsche auf Zettel geschrieben und sie an den Baum gehängt. „Wer möchte, kann einen Wunsch, der ihn persönlich anspricht, mit nach Hause nehmen. Und wer einem anderen eine Freude machen möchte, kann auch selbst einen Wunsch aufschreiben und anhängen“, erklärt der Vöhler Pfarrer Jan Friedrich Eisenberg.

„So können wir das Licht der Welt in diesen dunklen Zeiten in unseren Ort tragen und aufleuchten lassen“, steht auf einer Beschreibung am Baum geschrieben. Am Freitagnachmittag hatten Kinder und Erwachsene den Weihnachtswünschebaum liebevoll mit Wünschen, Lichtern, Sternen und leuchtenden Kugeln geschmückt. Bis Heiligabend wird er im Glockenturm der Martinskirche stehen und erfreuen. Seine Premiere hatte der Baum am Samstagabend, als die traditionelle Lichterkirche, die sonst in der Marienhagener Kirche stattfindet, coronabedingt im größeren Vöhler Gotteshaus gefeiert wurde.

Im Internet unter kirchenkreis-eder.de/vöhl gibt es ab dem heutigen 1. Dezember außerdem einen Online-Adventskalender der Kirchengemeinde Vöhl. „Während Corona sind Adventsfeiern ja nicht so möglich wie all die Jahre zuvor. Deshalb haben wir uns entschlossen zu versuchen, auf virtuellem Weg zusammen zu kommen“, erklärt Jan Friedrich Eisenberg: „Gefüllt wird der Adventskalender mit dem, was Menschen wichtig ist. Was verbindet man zum Beispiel mit Weihnachten, gibt es besondere Erinnerungen? Oder was gehört unbedingt zu Weihnachten dazu, welche Bräuche gibt es?“, beschreibt der Vöhler Pfarrer: „Da schreibt zum Beispiel ein sechsjähriger Junge über sein Mandala und eine 90-jährige Frau erzählt, wie sie Weihnachten früher in ihrer alten Heimat verbracht hat“, sagt Jan Friedrich Eisenberg und betont: „Da kommt nichts aus der Retorte, alles ist echt und selbst gemacht.“

Musikstücke, Rezepte, Bräuche, persönliche Erinnerungen rund um die Adventszeit und Weihnachten werden ab heute bis zum 24. Dezember im Online-Kalender zu finden sein -– jeden Tag wird ein neues Türchen geöffnet mit echten Geschichten von echten Menschen. Internet: kirchenkreis-eder.de/vöhl

Von Marianne Dämmer

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