Defizit sinkt deutlich - Bürgermeister will Sparkurs konsequent fortsetzen

Vöhler Haushalt: Auf dem Weg zur schwarzen Null

Vöhl. Keine Neuverschuldung, deutlich höhere Einnahmen und weniger Ausgaben: Das sind die Eckpfeiler des Vöhler Haushaltsplans für 2017, den Bürgermeister Matthias Stappert gestern Abend den Gemeindevertretern vorlegte.

„Es besteht Anlass zum Optimismus“, erklärte er vorsichtig, „Voraussetzung für diesen Optimismus bleibt, dass die Gemeindegremien den Mut zu unbequemen Entscheidungen nicht verlieren.“ Dann könne der Gemeindehaushalt 2018 eine „rote Null“ schreiben und 2019 erstmals wieder ein Plus im ordentlichen Ergebnis vorweisen. 

In diesem Jahr liegt zwischen Aufwendungen und Erträgen noch ein Defizit von 285 681 Euro. Im vergangenen Jahr belief sich das Minus im Ergebnishaushalt noch auf 804 832 Euro. Warum? „Der Kommunale Finanzausgleich zeigt erfreuliche Entwicklungen“, stellte Stappert fest. 162 000 Euro weniger als 2016 musste die Gemeinde für Kreis- und Schulumlage an den Landkreis überweisen. Weil der Kreis zugesagt hat, 60 statt 50 Prozent der Kosten für das Anrufsammeltaxi zu übernehmen, zahlt die Gemeinde Vöhl 2017 noch 61 000 statt 77 000 Euro. (resa)

Mehr über die Einbringung des Vöhler Haushalts lesen Sie in der WLZ am 8. November.

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