Hilfsaktion für Kameraden in Rech nach der Hochwasserkatastrophe

Vöhler Wehren spenden Fahrzeug nach Altenahr

Neuer Einsatzort für das Orker TSF/W in Ahrweiler-Rech: (von links) Axel Grossmann vom Vöhler Gemeindevorstand, Orker Wehrführer Christian Dittrich, Gemeindewehrleiter Frank Linnarz aus Altenahr), Manuel Pabst von der Feuerwehr Schmittlotheim, Vize-Gemeindebrandinspektor Heiko Schäl, Dirk Stephan, Vize-Wehrführer aus Rech, Patrick Lichius von der Feuerwehr Rech und Björn Knoche, Vize-Gemeindebrandinspektor.  
+
Neuer Einsatzort für das Orker TSF/W in Ahrweiler-Rech: (von links) Axel Grossmann vom Vöhler Gemeindevorstand, Orker Wehrführer Christian Dittrich, Gemeindewehrleiter Frank Linnarz aus Altenahr), Manuel Pabst von der Feuerwehr Schmittlotheim, Vize-Gemeindebrandinspektor Heiko Schäl, Dirk Stephan, Vize-Wehrführer aus Rech, Patrick Lichius von der Feuerwehr Rech und Björn Knoche, Vize-Gemeindebrandinspektor.  

Die Wehren der Nationalparkgemeinde Vöhl haben ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank (TSF/W) an die Freiwillige Feuerwehr Rech in der vom Hochwasser schwer betroffenen Gemeinde Altenahr gespendet und überführt.

Vöhl/Altenahr – Die Feuerwehr Rech war nach der Flutkatastrophe nur teilweise einsatzbereit – die Fahrzeugspende ist daher für sie eine große Hilfe.

Das Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Orke wurde komplett mit Ausrüstung übergeben, erklärt Gemeindebrandinspektor Marco Amert. Zur Komplettierung des 30 Jahre alten, aber noch voll funktionstüchtigen TSF/W hatten Wehren aus dem gesamten Landkreis – von Battenberg bis Waldeck – Ausrüstungsgegenstände gespendet, dankt Amert. Michael Böhle aus Massenhausen hatte vom Kreishaus aus die Ausstattung koordiniert und sogar Atemschutzgeräte organisiert.

Martin Lohof stellte die Werkstatt seines Autohauses für die technische Auffrischung Fahrzeugs durch Manuel Pabst zur Verfügung, das eigentlich am Ende eines Ringtausches stand. Da schnelle Hilfe der Grundgedanke der Feuerwehr isst, suchten die Verantwortlichen Kontakt zu Ansprechpartnern im Krisengebiet, nachdem die rechtlichen Grundlagen mit dem Gemeindevorstand geklärt waren.

Gemeindebrandinspektor Amert dankt der Gemeinde für die schnelle Entscheidung und al jenen Kameraden, die ihre Freizeit und ihren Urlaub für die Aktion geopfert hatten.

„Wir haben großes Mitgefühl für immenses Unglück und sind in Gedanken stets bei den Menschen, die als Helfer vor Ort sind“, erklärt Bürgermeister Karsten Kalhöfer, der einen Brief an Kollegin Cornelia Weigand in Rech mit auf die Reise schickte. Der übliche Amtskontakt ist nicht möglich, da das Rathaus zwei Meter unter Wasser stand, derzeit funktioniert nichts.

Voll ausgerüstet und startbereit: (von links) Martin Lohof, Axel Grossmann, Manuel Pabst, Jörg Knoche, Heiko Schäl, Karsten Kalhöfer und Marko Amert.

Die Fahrzeit zum 250 Kilometer entfernten Ziel betrug fast vier Stunden. „Vor Ort wurden wir sehr herzlich durch die Feuerwehr Rech empfangen“, erklärt Heiko Schäl, stellvertretender Gemeindebrandinspektor der Gemeinde Vöhl. „Nachdem uns Frank Linnarz, Wehrleiter Verbandsgemeinde Altenahr, und Dirk Stephan, Wehrführer Feuerwehr Rech, empfangen hatten, gaben wir eine kurze Einweisung zu dem Fahrzeug. Anschließend erfolgte die offizielle Übergabe. Dort kann es seinen Dienst tun, bis die Neuanschaffungen bewilligt sind , erklärt Heiko Schäl. Von Armin Hennig

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare