1. WLZ
  2. Waldeck
  3. Vöhl

Brandschützer verhindern weitere Ausbreitung eines Feuers im Wald bei Basdorf

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Philipp Daum

Kommentare

Löscharbeiten: Zu einem Feuer ist es am Dienstag in der Nähe der Basdorfer Kläranlage gekommen.
Löscharbeiten: Zu einem Feuer ist es am Dienstag in der Nähe der Basdorfer Kläranlage gekommen. © Feuerwehr Stadt Waldeck

Zu einem Feuer auf einem Wald- und Radweg nahe der Basdorfer Kläranlage sind am Dienstag, 5. Juli, um 10.35 Uhr mehrere Brandschützer aus der Gemeinde Vöhl und Sachsenhausen ausgerückt.

Bei dem Einsatz kam auch der kürzlich angeschaffte Waldbrandrucksack erstmalig zum Einsatz.

Das Feuer hatte sich auf einer Fläche von 1200 Quadratmetern ausgebreitet. Da im entlegenen Waldgebiet keine Wasserversorgung vorhanden war, wurde die Feuerwehr Korbach mit zwei Tanklöschfahrzeugen nachalarmiert. Mit den insgesamt drei Tanklöschfahrzeugen aus Sachsenhausen und Korbach waren pro Fahrt nun 11 500 Liter Löschwasser über den eingerichteten Pendelverkehr verfügbar. Über eine 300 Meter lange Wegstrecke bis zur Brandstellenpumpe wurde zudem eine Leitung aufgebaut. Mit stabiler Wasserversorgung brachten die Feuerwehrleute den Brand unter Kontrolle. Die Brandbekämpfung gestaltete sich am Steilhang und bei sommerlichen Temperaturen als Herausforderung.

Nach etwa eineinhalb Stunden wurde „Feuer aus“ gemeldet. Die Brandschützer bewässerten die Umgebung anschließend unter massivem Löschwassereinsatz, um eine erneute Brandentwicklung auszuschließen. In Mitleidenschaft geratene Bäume, die auf den Feldweg umzustürzen drohten, wurden gefällt.

Nach rund fünf Stunden war der Einsatz beendet, eine weitere Ausbreitung des Feuers wurde somit verhindert. Die Brandursache ist noch unklar.

Vor Ort waren 45 Einsatzkräfte mit 15 Fahrzeugen. „Leider behinderten einige unbelehrbare Fahrradfahrer auf dem stark frequentierten Radweg den Einsatz, da sie es als äußerst wichtig erachteten, die Einsatzstelle unmittelbar am Feuer zu durchqueren und Einsatzmittel auf den engen Wegen zu behindern“, hieß es aus den Reihen der beteiligten Feuerwehren.  red/dau

Auch interessant

Kommentare