Deutscher Schützenbund ehrt Ittertaler für seine langjährigen Verdienste

Wilfried Vogel ist „Stiller Star des Monats Oktober“

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Ittertals Schützen-Vorsitzende Anita Winter (Dritte von links) gratulierte mit weiteren Vorstandsmitgliedern Wilfried Vogel.

Thalitter. Wilfried Vogel vom Schützenverein Ittertal ist der "Stille Star des Monats" im Deutschen Schützenbund.

Eine beispiellose Karriere als ehrenamtlich Tätiger im hessischen Schützenwesen wurde durch eine weitere Auszeichnung gewürdigt. Viele Ehrungen hat Wilfried Vogel bereits erhalten, bis hin zum Bundesverdienstkreuz am Bande. Dennoch war sich der Vorstand des Schützenvereins Ittertal darin einig, dass er eine weitere Ehrung verdient hat. Er schlug Vogel zum „Stillen Star des Monats“ vor. 

Der Deutsche Schützenbund (DSB) schloss sich dieser Meinung an und ernannte Vogel zum Preisträger des Monats Oktober. 

Seit der Gründung seines Heimatvereins ist Vogel Mitglied beim SV Thalitter. Zehn Jahre bekleidete er das Amt des zweiten Vorsitzenden, bevor er nach kurzer Unterbrechung der Vorstandstätigkeit 1986 bis 1989 zum ersten Vorsitzenden gewählt wurde. Ein weiteres Mal bekleidete er dieses Amt von 1996 bis 1998. 

Neben den vielfältigen Aufgaben, die die Vorstandsarbeit mit sich bringt, wurde unter seinem Vorsitz das ehemalige Gefrierhaus zum Vereinsheim umgebaut. 2002 schloss sich dann seine Tätigkeit als Kreisschützenmeister im Schützenkreis Frankenberg an, die er fünf Jahre lang ausübte. In diese Zeit fiel auch die Regentschaft als Kreisschützenkönig. 

Ebenso wie bei der Regentschaft als Vereinsschützenkönig in Thalitter von 1981 bis 1983, sowie als Vereinskaiser 2010/11 wurde er auch hier von seiner Frau Christa unterstützt. 

Noch immer nimmt er am Vereinsleben teil und begleitet beispielsweise das Königspaar zu den Schützenfesten im Umkreis. Nicht verwunderlich, dass er vor einigen Jahren zum Ehrenvorsitzenden ernannt wurde. 

Für den guten Zweck durch Europa

Neben seiner Tätigkeit im Schützenwesen machte sich Vogel durch die Organisation und Durchführung von humanitären Hilfstransporten einen Namen. Mit der „Konvoigruppe“ wurden in über zwei Jahrzehnten fast 1400 Tonnen Hilfsgüter nach Rumänien, Russland und in die Ukraine geliefert. 

Vorsitzende Anita Winter überreichte Vogel in einer kleinen Feierstunde die Auszeichnung und gratulierte im Namen des Vereins dem überraschten Geehrten. (r)

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