Olga und Viktor Dubrowin: Pfiffige Spielidee

Abenteuerspiel mitten in Volkmarsen: Codes knacken

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Ultimative Herausforderung: Olga und Viktor Dubrowin haben am Volkmarser Marktplatz ein Abenteuer-Spiel-Haus eingerichtet. Es gibt ein Kaminzimmer und ein Horrorkabinett. In jedem Raum gibt es ein neues Abenteuer zu bestehen.

Volkmarsen. Nervenkitzel pur oder einfach nur spannende Herausforderung für den Feierabend: Olga und Viktor Dubrowin haben am Volkmarser Marktplatz eine Spielwelt geschaffen, in der Kinder, Jugendliche und Erwachsene Abenteuer im Kopf erleben können. Und das in Echtzeit, völlig ohne Computer und dennoch in 3-D, zum Anfassen.

Darum geht es: In einer Hälfte des früheren Schlecker-Marktes haben die beiden Spielleiter Trennwände eingebaut und zwei Spielzimmer geschaffen. 

Das eine ist das Kaminzimmer Stilecht eingerichtet im „Gelsenkirchener Barock“ fällt der Blick gleich auf einen runden Kartenspieltisch in der Mitte. An einem Ende des Zimmers steht ein altes Klavier, am anderen Ende eine Schrankwand aus Eiche.

Dazwischen eine Sitzgruppe, wie sie in den 70er- und 80er-Jahren in unzähligen Wohnzimmern stand, und ein Schreibtisch mit Schubladen und verschlossenen Schrankfächern. Dahinter verbergen sich wertvolle Hinweise.

Die Aufgabe im Kaminzimmer für vier- bis sechsköpfige Spielgruppen: Der reiche Onkel wurde entführt. Um den Entführern das Lösegeld zahlen zu können, muss Onkels Geldversteck gefunden werden. Dazu hat der vorsichtige Onkel zahlreiche Hinweise versteckt.

Die zu finden, erfordert logisches Vorgehen und die Fähigkeit, Rätsel zu lösen. Mal ist mathematisches Denken gefragt, dann wieder reicht genaues Hinsehen und Kombinieren. – Ein Spaß für Familien und Freundeskreise ab zehn Jahren.

Code-Schloss wie im Film DaVinci-Code: Ein weiterer Hinweis auf die Lösung findet sich hier.

Ein etwas älteres Publikum mit gefestigtem Nervenkostüm ist beim Abenteuer im Horrorkabinett angesprochen: Mit viel Liebe zum Detail haben Olga und Viktor allerlei Gruselutensilien verbaut und versteckt.

Blutige Handabdrücke an den Wänden, Gummikakerlaken und Plastikfinger in einem Fleischwolf sind nur einige der vielen gruseligen Details, die hier nicht vorab verraten werden sollen.

Schließlich sollen die Spielteilnehmer erschaudern, während sie im Dunkeln, nur mit Taschenlampen bewaffnet, das Horrorkabinett erkunden und nach der Lösung suchen, die vier Schlösser an der großen Truhe öffnen und schließlich den Schlüssel ins Freie herausgeben.

Jedes Spiel ist auf 60 Minuten angelegt. Am Ende erhält jeder Teilnehmer eine Urkunde, die verrät, ob und in welcher Zeit, das jeweilige Rätsel gelöst wurde. Zur Sicherheit sind beide Spielräume mit Kameras versehen.

Die Spielleiter haben immer alles im Blick und können bei Bedarf, wenn das Spiel ins Stocken gerät, Tipps per Bildschirm in den Raum hinein geben.

Olga und Viktor Dubrowin haben die Spielidee selber entwickelt und umgesetzt. Ihr Ziel ist es, eine kreative Anregung zur Freizeitbeschäftigung zu bieten.

„Hier gibt es doch nicht viel mehr als Kino und Schwimmbad“, meint Viktor, der schon seit 20 Jahren in Bad Arolsen wohnt. Daher jetzt die Alternative. 

Mehr unter: www.outbreak-volkmarsen.de

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