Kein Hinweis auf Motiv

Nach Amokfahrt in Volkmarsen: Der Beschuldigte schweigt weiter - Ermittlungen auf Hochtouren

Kamerateams und Fotografen umlagern einen Sprecher der Polizei zwei Tage nach der Amokfahrt von Volkmarsen.
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Das Medieninteresse war riesig nach der Amokfahrt beim Rosenmontagszug in Volkmarsen. Auch ein halbes Jahr nach der Tat wird von der Polizei noch im Umfeld des mutmaßlichen Täters ermittelt.

Ein halbes Jahr nach der Amokfahrt beim Rosenmontagszug in Volkmarsen gibt es immer noch keine Hinweise auf das Motiv des in Volkmarsen aufgewachsenen Fahrers.

Volkmarsen – Wie Georg Ungefuk als Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt auf Anfrage berichtet, dauern die Ermittlungen gegen den inzwischen 30-jährigen Beschuldigten an.

Ungefuk: „Der Fahrer befindet sich nach wie vor in Untersuchungshaft. Er macht weiter keine Angaben zur Sache. Hinweise auf eine politische Motivation der Tat haben die bisherigen Ermittlungen nicht ergeben.“

Anklageerhebung wird vorbereitet

Sobald die Ermittlungen abgeschlossen sind, erhalten Verteidigung und Opferanwälte die Gelegenheit zur Akteneinsicht. Erst dann ist mit einer Anklageerhebung zu rechnen.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft befindet sich inzwischen kein unmittelbar verletztes Opfer mehr in stationärer Behandlung. Ob sich einzelne der insgesamt 154 Geschädigten noch in Reha-Maßnahmen befinden, werde nicht zentral erfasst. (Elmar Schulten)

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