Viele fordernde Einsätze für die Volkmarser Feuerwehren

Anerkennung für motivierte Volkmarser Brandschützer

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Auszeichnungen bis hin zur Stufe Gold 10: Diese Volkmarser Feuerwehrmänner haben die Prüfungen für das Hessischen Leistungsabzeichens mit Erfolg bewältigt.

Volkmarsen – Sie rückten zum Großbrand in Lütersheim aus, wirkten beim Löschen des Sägewerks in Mengeringhausen mit und waren am Neujahrsmorgen zum Großbrand in Ehringen an Ort und Stelle. Die freiwilligen Feuerwehren aus den Volkmarser Ortsteilen sind bestens vorbereitet und allzeit bereit.

Auf das breitgefächerte Einsatzspektrum des vergangenen Jahres blickten die Kameraden unter Leitung von Stadtbrandinspektor Kai Wiebusch in der Nordhessenhalle zurück: „Ihr habt eure Arbeit richtig klasse gemacht“, dankte Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick den 215 Feuerwehrmännern und 25 Feuerwehrfrauen innerhalb der Einsatzabteilungen.

Die Großbrände hätten gezeigt, wie wichtig eine große Zahl von Atemschutzgeräteträgern sei, ohne die solche Einsätze nicht abgewickelt werden könnten, betonten Biederbick und Wiebusch.

Neben den spektakulären Einsätzen mit Sirenengeheul waren es vor allem zahlreiche Hilfeleistungen und Brandsicherheitsdienste, die die ehrenamtlichen Brandschützer auf Trab hielten. Insgesamt 85 Mal rückten die Kameraden der Volkmarser Wehren aus.

Deren hervorragende Arbeit schalle bis nach Korbach, lobte Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese. Dies in einer Zeit, in der sich die Aufgabenstellungen, von der Eindämmung auslaufender Chemikalien bis hin zu Sturm- und klimabedingten Einsätzen, deutlich veränderten.

Nachwuchsarbeit floriert

Ähnliches bewegte Achim Jesinghausen von der Polizeistation Bad Arolsen. Er dankte den Brandschützern dafür, gemeinsam mit den Kollegen der Polizei mitunter dramatische Einsätze zu begleiten, die nicht einfach zu verkraften seien: „Danke, dass Ihr da seid.“

Der freiwillige Einsatz könne nicht hoch genug eingeschätzt werden, unterstrich auch Bürgermeister Hartmut Linnekugel. Mit Dankesworten an die Kameraden, darunter an die Brandschutzerzieher sowie an alle Unterstützer der Wehren, schloss sich der Standbrandinspektor an. Gute Zukunftsaussichten verheißt die Jugendarbeit: so vermeldete Stadtjugendfeuerwehrwart Norbert Flörke insgesamt 34 Jungen und 25 Mädchen in den Jugendfeuerwehren der Stadt.

In den Volkmarser Kinderfeuerwehren werden derzeit 54 Kinder spielerisch an die Aufgaben der Feuerwehr herangeführt.

In Hörle wurde die Auslieferung des neuen Löschfahrzeugs gefeiert, ein weiteres Fahrzeug soll in diesem Jahr in Lütersheim in Betrieb genommen werden. Ferner erwarte man den Bewilligungsbescheid für das Feuerwehrhaus in Külte, erklärte Kai Wiebusch. 

Wahlen, Ehrungen und Beförderungen  

Für weitere fünf Jahre ist der Vorstand der Volkmarser Feuerwehren um Stadtbrandinspektor Kai Wiebusch und Stellvertreter Andreas Wilke im Amt bestätigt. Neu gewählt wurden als stellvertretender Stadtjugendfeuerwehrwart Tobias Schümmelfeder, Schriftführer Andreas Flore und dessen Stellvertreter Phillip Spichal.

 Mit dem Goldenen Hessischen Brandschutzehrenzeichen am Bande wurde Thomas Henze (Volkmarsen) für 40 Jahre ausgezeichnet. Das Silberne Abzeichen für 25 Jahre erhielten Frank Diegel (Ehringen), Daniel Tewes, Tobias Viesehon (beide Hörle), Kerstin Gottmann, Silke Gottmann, Nadine Hildebrand, Michael Kate (alle Külte) und Oliver Nagel (Volkmarsen). 

Auszeichnungen bis hin zur Stufe Gold 10: Diese Volkmarser F euerwehrmänner haben die Prüfungen für das Hessischen Leistungsabzeichens mit Erfolg bewältigt.

Das Hessische Feuerwehrleistungsabzeichen wurde verliehen: in Eisen an Lennart Funke, Steffen Schmand, Dennis Schöße; Bronze an Lukas Arbert und Dominic Porsche; Silber an Marvin Deuermeier, Tim Fox, Hendrik Keim, Markus Sinnhuber, Felix Teppe; Gold an Florian Henze; Gold 5 an Fabian Wilschewski; Gold 10 an Alexander Frei, Roman Herrmann und Torsten Tegethoff. Die St.-Florians-Medaille in Bronze nahmen Bernd Austermühl, Harald Neumeier, Jürgen Rock und Melanie Kuhaupt (alle Herbsen) entgegen. Frank Diegel (Ehringen) wurde für 25 Jahre mit der bronzenen Plakette des Kurhessisch-Waldeckischen Feuerwehrverbands geehrt. Ferner wurden viele Kameraden mit Anerkennungsprämien des Landes gewürdigt.

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