Elisabeth-Krankenhaus in Volkmarsen hat sich als Entbindungsklinik etabliert

394 Babys machen Party

+
Bei Frauenärzten, Hebammen, Kinderkrankenschwestern und Krankenhausverwaltung kommt immer eine Art „Erntedankstimmung“ auf, wenn sie jeweils am letzten Mittwoch des Novembers die Babys des vergangenen Jahres noch einmal sehen.

Volkmarsen. „Geburtsort: Volkmarsen“ ist eine Eintragung, die immer häufiger in Familien-Stammbüchern eingetragen notiert wird. An 394 Einladungen verschickte Christel Keim von der Verwaltung des St.-Elisabeth-Krankenhauses zum Eltern-Kind-Treffen an all diejenigen Familien, die seit letztem November dort in der Kugelsburgstadt ihr Kind bekamen.

 Damit alle Eltern, Babys, Geschwister, Hebammen und das Team von der Geburtsstation gemeinsam Kaffee trinken konnten, war der große Saal der Nordhessenhalle nötig.

Im Kalenderjahr 2016 waren es bisher 374 kleine Erdenbürger, deren Nabelschnur in Volkmarser Kreißsälen gekappt wurde, und Gynäkologe Leonard Kalhoff ist zuversichtlich, dass die „400er-Marke“ im Laufe des Dezember geknackt wird.

Denn nicht nur aus Nordwaldeck und Ostwestfalen, auch aus Kassel und Umgebung finden immer mehr werdende Eltern Gefallen an der familiären Atmosphäre mit persönlichen Ansprechpartnern. Trend zu größeren Einheiten Nach Ansicht der Volkmarser Frauenärzte gibt das Gesundheitsministerium viel zu wenig Geld für die Geburtshilfe aus.

Zusammenlegungen zu Massenbetrieben seien ein Ergebnis, Abweisungen nach Marburg und Göttingen wegen voll belegter Entbindungsstationen in Kassel eine andere Folge. Diese gesellschaftspolitischen Fragen interessierten die kleinen Bens, Leos, Sophias und Mias offenbar überhaupt nicht.

Lieber schliefen sie in den Armen wechselnder Aufpasser oder wuselten bereits in Gruppen über den Hallenboden, während sich ihre Mütter mit den Hebammen, Kinderkrankenschwestern und ehemaligen Zimmernachbarinnen über die Entwicklung ihres Nachwuchses austauschten.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare