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14 Interessenten für sechs Grundstücke: Nachfrage nach Bauland Ehringen kaum zu befriedigen

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Von: Armin Haß

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Neubaugebiet Ehringen. Von links: Andre Vicente (Büro Gröticke und Partner), Ortsvorsteher Gottfried Henkelmann, Carlos Vicente (Büro Gröticke und Partner), Wolfgang Funke (Bauhof), Bernd Pfeiffer (Bauamt), Rolf Gräbe (Baufirma Gra-Bak), Bürgermeister Hartmut Linnekugel, Marcus Krause und Udo Sauter (Kommunalbetriebe).
Neubaugebiet Ehringen. Von links: Andre Vicente (Büro Gröticke und Partner), Ortsvorsteher Gottfried Henkelmann, Carlos Vicente (Büro Gröticke und Partner), Wolfgang Funke (Bauhof), Bernd Pfeiffer (Bauamt), Rolf Gräbe (Baufirma Gra-Bak), Bürgermeister Hartmut Linnekugel, Marcus Krause und Udo Sauter (Kommunalbetriebe). © Armin Haß

Sechs weitere Bauplätze werden im Baugebiet Randsbreiter Weg oberhalb der Bahnstrecke in Ehringen erschlossen. Seit 2002 sind dort insgesamt 35 Grundstücke bebaut worden.

Volkmarsen-Ehringen – Die Nachfrage ist groß: 14 Bewerber gibt es für die neuen Bauplätze. Daher hat Bürgermeister Hartmut Linnekugel bereits beim Regierungspräsidium in Kassel eine weitere Ausweisung angefragt.

So schnell wird gebaut

Die letzte Erweiterung um sechs Bauplätze war 2019 durch die kommunalen Gremien beschlossen und die Erschließung 2020 vorgenommen worden. Da die Grundstücke im Handumdrehen verkauft worden waren, wurden 2021 die baurechtlichen Voraussetzungen für die nun zu erschließenden sechs Bauplätze vorbereitet.

Die Firma Gra-Bak Bau aus Korbach wurde mit den Kanal-, Wasserleitungs- und Straßenbauarbeiten beauftragt. Das Kostenvolumen wird mit 165 000 Euro beziffert.

Das bietet Ehringen

Ortsvorsteher Gottfried Henkelmann ist erfreut über die gute Resonanz bei gebürtigen Ehringern und Neubürgern. Freibad, Bahnanschluss, Kindergarten, Lebensmittelladen und reges Vereinsleben seien Gründe für eine Ansiedlung. Die Zahl der Einwohner sei durch junge Familien auf über 800 gestiegen: „Wir sind ein Dorf mit Anschluss.“.

Die Entwicklungsmöglichkeiten seien ausgereizt, denn die wenigen privaten Baulücken seien nicht zu bekommen und weitere Flächen in Überschwemmungsgebiet dürften nicht bebaut werden. Die Stadt schaffe mit ihrer Bodenvorratspolitik weitere Flächen für eine künftige Bebauung, erklärte Bürgermeister Linnekugel.  (Armin Haß)

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