Elisabeth-Krankenhaus Volkmarsen attraktiv für Mütter aus Marsberg, Warburg, Breuna, Wolfhagen und Bad Arolsen

Ben und Leni führen die Liste der beliebtesten Namen in Nordwaldeck an

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Strahlende Eltern: 338 Geburten gab es 2018 im St.-Elisabeth-Krankenhaus in Volkmarsen. Vorn von links Hebamme Petra Wendel, Philipp Kunze und Janine Kunz aus Dörnberg mit ihrem neugeborenen Sohn Jaron. (4330 Gramm, 55 Zentimeter), Stationsleiterin Beatrix Kremper. Dahinter: Standesbeamtin Jutta Nitzge und Bürgermeister Hartmut Linnekugel.   

Volkmarsen. Zum Jahreswechsel hat das Standesamt Nordwaldeck mit Zuständigkeit für Bad Arolsen, Breuna und Volkmarsen Bilanz gezogen. Bis zum 28. Dezember sind im Volkmarser Rathaus 338 Geburten registriert worden. 2017 waren es 367.

Nach der Schließung der geburtshilflichen Abteilungen in den Krankenhäusern von Bad Arolsen, Marsberg, Warburg und Wolfhagen ist das Einzugsgebiet des Elisabeth-Krankenhauses in Volkmarsen größer geworden.

Für das Jahr 2017 liegt die statistische Auswertung der Wohnorte der Eltern vor. Danach kamen 142 Eltern aus dem benachbarten Nordrhein-Westfalen. 81 Eltern aus dem Landkreis Kassel entschieden sich für die Entbindungsklinik in Volkmarsen. 141 kamen aus Waldeck-Frankenberg. In drei Fällen sagt die Statistik zum Wohnort der Eltern „sonstiges“.

2017 waren Anna, Lara, Ella, Leni, Lina, Marie und Stella die beliebtesten Mädchennamen. Bei den Jungen Namen dominierten Leon Noah, David, Paul und Philipp.

2018 entscheiden sich die Eltern von Mädchen besonders häufig für die Namen Leni, Lina, Emilia, Emily, Mia und Milla.

Bei den Jungennamen lagen Ben, David, Elias, Felix, Henry, Jonas und Milan gleichauf. Zur Statistik eines Standesamtes gehören naturgemäß auch die Sterbefälle: Im zu Ende gehenden Jahr mussten bisher 346 Sterbefälle beurkundet werden.

Außerdem wurden 150 Eheschließungen registriert. Bei einer Trauung waren beide Partner männlich, in vier Fällen waren beide Partner weiblich. In drei Fällen wurden eingetragene Lebenspartnerschaften in Ehen umgewandelt. 148 Ehen wurden aufgelöst.

Diese Zahlen legten gestern Bürgermeister Hartmut Linnekugel und Standesbeamtin Jutta Nitzge bei einem Besuch im Volkmarser Krankenhaus vor. Das Standesamt Nordwaldeck mit aktuell 2,6 Stellen ist durch die Fusion der Standesämter in Volkmarsen, Breuna und Bad Arolsen im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit entstanden.

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