Auto im Test

Suzuki Vitara ist als Mildhybrid-Vierzylinder dynamisch und sparsam

Der Suzuki Vitara macht eine gute Figur.
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Der Suzuki Vitara macht eine gute Figur.

Der Suzuki Vitara gehört seit drei Jahrzehnten zu den attraktivsten City-SUV. Wichtigste Neuheit ist der Benziner mit Mildhybrid-Technik.

Zusammen mit dem 129 PS (95 kW) starken 1,4-Liter-Boosterjet-Turbobenziner hält erstmals ein 48V-Mild-Hybrid-System Einzug in das Modell. Die elektrische Unterstützung optimiert das Beschleunigungsverhalten des Vitara und steigert die Effizienz. Der neue Antrieb hat ein maximales Drehmoment von 235 Nm bei 2000 U/min. Also hat er wesentlich mehr Durchzug als beispielsweise der früher eingebaute Dreizylinder, der bei gleicher Drehzahl nur 170 Nm schaffte. Und der kombinierte Normverbrauch zeigt mit 4,6 Litern beim Mildhybrid-Vierzylinder gegenüber 5,7 Litern beim bisherigen Motor den Fortschritt.

Der Vitara ist als Vorderantrieb- oder Allradvariante (Version Comfort) zu haben. Bei den Allradversionen gibt es vier Fahreinstellungen: In „Auto“ rollt der Vitara überwiegend als Fronttriebler und liefert beim Anfahren zusätzliche Kraft an die Hinterachse. „Sport“ liefert dynamische Momente. Auf rutschigem Untergrund empfiehlt sich die Einstellung „Snow“, die je nach Straßenverhältnissen die Kraft auf die Vorder- und Hinterachse aufteilt. Auf losem Untergrund und im Gelände steuert „Lock“ die Kraftverteilung gleichmäßig an beide Achsen.

Das Interieurdesign erscheint aufgeräumt und zeitlos schick.

Der großzügig bemessene Innenraum besitzt hochwertigere Materialien und ergonomisch übersichtlich angeordnete Instrumente.

Unterwegs stellt der Vitara seinen Fahrer nicht vor Probleme. Das Fahrwerk besitzt eine angenehme Kombination aus Dämpfung und Federung und kommt auch bei schnellen Kurvenfahrten nicht aus der Fassung. Auch Straßenschäden werden vom Fahrwerk souverän geschluckt.

Und für die Sicherheit von Fahrer und Passagieren spendierten die Suzuki-Entwickler dem Vitara ein je nach Ausstattungsniveau vollständiges Paket, das vom Tot-Winkel-Warnsystem über einen Ausparkassistenten, Verkehrszeichenerkennung und Notbremsassistent die wichtigsten elektronischen Helfer umfasst.

Die Preise für den Suzuki Vitara beginnen bei 24.550 Euro.        ampnet / ros

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