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Drei große Bauabschnitte in der Warburger Straße angekündigt

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Von: Elmar Schulten

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Blick auf eine Fahrbahn mit Rissen und Schlaglöchern.
Die Warburger Straße in Volkmarsen soll am Mitte August grundhaft erneuert werden. Dazu sind drei Bauabschnitte von 2022 bis Ende 2024 nötig. Es soll unter Vollsperrung gebaut werden. Die Umleitung muss dann weiträumig über Warburg, Wettesingen und Breuna geleitet werden. © Elmar Schulten

Zweieinhalb Jahre lang, bis Ende 2024, wird die Warburger Straße eine Großbaustelle sein. Los geht‘s mit dem ersten von drei Bauabschnitten schon Mitte August. Den Löwenanteil der Baukosten an der Landesstraße L3075 übernimmt das Land Hessen.

Volkmarsen – Auf rund 270.000 Euro beläuft sich aber der städtische Anteil für eine barrierefreie Bushaltestelle und neue Bordsteine. Das hat das Stadtparlament bei seiner jüngsten Sitzung genehmigt.

Die Kommunalbetriebe Nordwaldeck KBN nutzen die Gelegenheit, um die defekten Kanalrohre und alten Wasserleitungen zu erneuern. Dafür sind rund 600.000 Euro eingeplant. In der Folge müssen wahrscheinlich auch viele Hausanschlüsse auf Kosten der Hauseigentümer angepasst werden. Über die Details informiert demnächst eine Anliegerversammlung.

Keine Verkehrsberuhigung geplant

Am Straßenquerschnitt wird sich aber nichts ändern. Der Landesstraßenbaubetrieb Hessen-Mobil lässt lediglich den Fahrbahnbelag und den Unterbau grundhaft erneuern. Die städtischen Gehwege bleiben weitgehend unberührt von den Bauarbeiten.

Weitergehende Änderungen wie eine Fahrbahnverengung oder verkehrsberuhigende Maßnahmen hätten vorab in einem aufwendigen Verfahren geplant werden müssen, wie die Stadtverordneten der Grünen auf Nachfrage erfuhren. Weil diese Maßnahmen nun ausblieben, stimmten die Grünen gegen das Straßenbauprojekt.

Weiträumige Umgehungen geplant

Bedenken formulierten der CDU-Stadtverordnete Martin Schmand und die SPD-Stadtverordnete Christel Keim wegen der zu erwartenden Straßensperrungen und Umleitungsstrecken: Eine Überlastung der engen Dorfstraßen von Hörle und Welda müsse unbedingt vermieden werden, so Schmand. Nötig sei eine weiträumige Umleitung. Gleichzeitig müsse das Krankenhaus erreichbar bleiben, so Keim. (Elmar Schulten)

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