Grandiose Stimmung

Landfrauenkarneval: Dynastie der drei Volkmarser Prinzessinnen

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Pfiffige Auftritte gab es beim Landfrauenkarneval zu bestaunen.

Volkmarsen. Mit einer närrischen „Starparade“ brachten die Landfrauen am Donnerstag lokale und internationale Prominenz auf die Bühne. Gewohnt locker und fröhlich führten die beiden Andreas (Schmand und Tegethoff) durch das Programm.

Landfrauenvorsitzende Andrea Schmand, vor 15 Jahren selbst Prinzessin, freute sich, ihre frisch in den Adelsstand erhobene Tochter, Prinzessin Sarah, mit Hofstaat und Prinzengarde präsentieren zu können. Dass aber auch ihre vor 55 Jahren geadelte Mutter, Ursel Henze, auftreten würde, das erstaunte die Landfrauen-Chefin sichtlich.

„Mein Herz, es strahlt, es ist so schön, unser Enkelkind auf dem Thron zu sehen“ lautete der Refrain ihrer Büttenrede. In der Reihe von Höhepunkten folgte die Singgruppe um Karnevals-Urgestein Ehrengard Berens mit nicht ganz ernst gemeinten Schönheitstipps.

Vorsitzende Andrea Schmand war vor 15 Jahren Prinzessin und ist die Mutter der amtierenden Prinzessin und Tochter von Ursula Henze (rechts), die vor 55 Jahren Prinzessin war.

Eine Überraschung für die Prinzessin war Cousine Mara Funke, die erstmals mit einer lustigen Rede auftrat. Nach dem eigenen, perfekten Auftritt konnte die große Mädchengarde ihrem Nachwuchs, der Mittelgarde, applaudieren.

Angelika Teppe und Renate Linnekugel erinnerten sich an alte Zeiten, in denen man bei der Telekom ein 20-Meter-Telefonkabel mieten konnte. Vom Wellnesstag ihrer Schwester Sabine im Hamam der Kasseler Therme berichtete Ute Scheele.

„Schön ist es, auf der Welt zu sein“ stimmte der ganze Saal mit Roy Black und Anita, alias Brunhilde Engel und Barbara Kramer, ein. Die Freundinnen der Prinzessin spielten als Kindergartengruppe auf die Erzieherinnen-Tätigkeit der Prinzessin an. Bühnen-Klassikerin Roswitha Brümmer kam dieses Mal als Heino zu den Frauen und sang „Caramba Caracho“ und schließlich den Ärzte-Song „Junge“, den alle mitsangen. Wegen Knöchelbruch ständig auf Hilfe angewiesen zu sein, das ist ein hartes Los, wie Susanne Freimuth erfahren musste.

Auch ihr Beitrag wurde mit Schurri-Raketen und einem Landfrauen-Orden in Form eines Spültuches, belohnt. Beifallsstürme gab es auch für eine Newcomerin aus Külte: Rebecca Koch erwies sich als echte Rockröhre, als sie im Dirndl „Cordula Grün“ und „Was für eine geile Zeit“ live schmetterte. Die Gym- und Step-Gruppe riss den Saal mit „Bella Ciao“ von den Stühlen und die Warteschlange an der Supermarktkasse wurde vom Landfrauenvorstand aufs Korn genommen. Schließlich bot sich beim russischen Tanz ein temperamentvolles, buntes Bild.

Bildergalerie vom Landfrauenkarneval in Volkmarsen

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