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Feuerwehr Volkmarsen einer der stärksten Vereine in der Stadt

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Von: Armin Haß

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Beförderungen bei der Feuerwehr Volkmarsen.
Beförderungen bei der Feuerwehr Volkmarsen. © Armin Haß

Volkmarsen – Die Freiwillige Feuerwehr Volkmarsen traf sich im Stützpunkt zur ersten Jahreshauptversammlung in der Corona-Pandemie.

Seit 2019 ist die Feuerwehr um 40 Passive auf nunmehr 570 Mitglieder angewachsen, und Vorsitzender Andreas Flore äußerte sich zuversichtlich, dass die Zahl der Aktiven noch in diesem Jahr auf über 100 steigen wird. 34 Jugendliche und 39 Kinder sind in den Nachwuchsgruppen aktiv.

Umfangreiche Bilanz

In der umfangreichen Bilanz für die vergangenen Jahre sticht freilich der Einsatz nach der Amokfahrt beim Rosenmontagsumzug am 24. Februar 2020 hervor, bei dem zusammen mit vielen weiteren Rettungskräften zahlreiche Verletzte versorgt werden mussten. Auch Feuerwehrleute seien verletzt worden. „Schreckliche Bilder, die man nicht vergisst“, so Wehrführer Thorsten Tegethoff.

Der Förderverein konnte einen Mannschaftswagen und einen neuen Beamer finanzieren. Für dieses Jahr stehen schon wieder ein Familienfest, das Sommerfest und eine Fahrt zu den Kameraden nach Zentendorf (Kreis Görlitz) an.

Ehrungen bei der Feuerwehr Volkmarsen.
Ehrungen bei der Feuerwehr Volkmarsen. © Armin Haß

Stadtbrandinspektor Kai Wiebusch dankte für die Arbeit der Kameraden in den vergangenen drei Jahren. So eine im Verhältnis zur Einwohnerzahl große Einsatzabteilung gebe es im weiten Umkreis nicht. Erfreut äußerte er sich, dass im Herbst die geplante Hubbühne für die Zwecke der Wehr eingesetzt werden könne.

Einsatz nach Amokfahrt

Bürgermeister Hartmut Linnekugel dankte für den professionellen und besonnenen Einsatz nach dem „Karnevalsattentat 2020“. Aus den gesammelten Spenden sei nun auf dem Esseberg in der Nähe der Kugelsburg eine Erinnerungsstätte geschaffen worden, an der sich sowohl Wanderer am Habichtswaldsteig aufhalten können, sich aber auch Betroffene der Amokfahrt zurückziehen könnten.

Der Feuerwehrverein sei als einer der drei größten in Volkmarsen aus der Stadt nicht wegzudenken. Positiv überrascht sei er von der Jugendarbeit. Um Nachwuchs müsse niemand bange sein.

Ehrenplaketten des Landes

Für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft wurden mit der silbernen Plakette des Kurhessisch-Waldeckischen Feuerwehrverbandes Werner Salokat und Jürgen Rest geehrt. Für Rest gab es zudem das silberne Brandschutzehrenzeichen am Bande und die Anerkennungsprämie, beides vom Land Hessen.

25 Jahre aktiv ist Sven Büsse: Deswegen bekam er die Bronzeplakette des Kurhessisch-Waldeckischen Feuerwehrverbandes und , neben Jens Schmidt, das silberne Brandschutzehrenzeichen. Die Prämie für zehn Jahre bekommt Patrick Henze. Der Geschäftsführer der Firma K. Köchling, Carsten Kölbl, bekam vom Land Hessen die Plakette und Anerkennung als Partner der Feuerwehr.

Beförderungen und Aufnahmen

Zum Oberlöschmeister wurde Markus Sinnhuber befördert. Hauptfeuerwehrmann bzw. -frau: Pauline Spichal, Felix Teppe und Lennart Funke; Oberfeuerwehrmann: Maurice Diewisch; Feuerwehrmann bzw. Frau: Maryisa Spichal, Benjamin Schaveina, Jens Spohn, Fabian Tegethoff, Lennart Schmidt und Niklas Prott. Jan Schmidt, Maryisa Spichal und Fabian Tegethoff wurden in die Einsatzabteilung übernommen.

Für 50 Jahre fördernde Mitgliedschaft im Feuerwehrverein wurden geehrt: Heinrich von Germeten sen., Ferdinand Henze und Franz-Heinrich Henze. 25 Jahre: Hartmut Henkelmann, Michael Wilmes, Joachim Rest, Peter Hösl, Frank Alebracht, Jürgen Dallig, Michael Schwarzer, Peter Naumovic, Lorenz Funke, Dirk Hecklerich, Hans-Jürgen Legel, Kai Thielemann, Frank Brückert und Wolfgang Funke.

Florian-Statuen

Die 60. Geburtstags-Jubilare seit 2019 bekamen die Florian-Statuen: Thomas Schomberg, Lothar Dörr, Michael Schmand, Joachim Spichal, Martin Schmand, Eberhard Henkelmann und Andreas Drotleff.  ah

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