Was brennt den Bürgern in Volkmarsen auf den Nägeln?

Ergebnisse einer Telefonumfrage: Ideen für Volkmarsen

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Beste Innenstadtlage: Das Angebot der Geschäfte im Steinweg von Volkmarsen ist noch ausbaubar. Da s wünschten sich auch die Teilnehmer an der Telefonumfrage der WLZ.  

Volkmarsen. Was brennt den Bürgern in Volkmarsen auf den Nägeln? Die Waldeckische Landeszeitung hat eine Telefonumfrage in Auftrag gegeben, um mehr über die Meinung der Volkmarser zu den unterschiedlichsten Themen in ihrer Stadt zu erfahren.

Die Ergebnisse liegen jetzt vor. Insgesamt beteiligten sich 153 Volkmarser an der Befragung.

Auf die Frage „Wie wichtig ist Ihnen ein freier W-Lan-Zugang auf dem Marktplatz?“ antworteten 32 Prozent mit „das ist mir egal“.

Weitere 26 sagten, das sei ihnen eher unwichtig oder sehr unwichtig. 25 Prozent der Befragten halten freies Internet auf dem Volkmarser Marktplatz für wichtig oder sehr wichtig.

Die zweite Frage zielte auf das touristische Angebot in der Stadt: „Was halten Sie von den Plänen privater Investoren, unterhalb der Kugelsburg einen Wohnmobilhafen zu errichten?

Dieses Projekt halten knapp 40 Prozent der Befragten für gut bis sehr gut. Nur 12 Prozent können dem Vorhaben nicht viel abgewinnen.

Erstaunlich zufrieden sind die Volkmarser mit den Angeboten des öffentlichen Personennahverkehrs: 54 Prozent der Befragten haben keine weiteren Wünsche.

Knapp 27 Prozent der Befragten wünschen sich Verbesserungen, so zum Beispiel mehr Busse nach Warburg, eine kürzere Taktung der Züge sowie mehr späte Verbindungen.

Reichen die Angebote für Kinder und Jugendliche in der Stadt, lautete eine weitere Frage. 44 Prozent der Befragten, antworteten hier mit Ja, 30 Prozent wünschen sich allerdings mehr Spielplätze, mehr Sportangebote und Freizeitangebote am Abend.

Verbesserungswürdig erscheint den Volkmarsern auch die Auswahl der Geschäfte in der Innenstadt.

Der Branchenmix ist sehr gut, sagen nur sieben Prozent der Befragten. 26 Prozent sagen, das Angebot sei „eher gut“. Knapp 20 Prozent vergaben die Note „ausreichend“. Das Prädikat „eher schlecht“ wurden von 16 Prozent der Befragten vergeben. „sehr schlecht“ kommentierten knapp sechs Prozent.

Gewünscht wurde ein größeres Angebot an Drogerieartikeln, Textilien, Schuhen, Büchern sowie Bio-Lebensmitteln.

All diese Themen waren im vergangenen Jahr auf die eine oder andere Weise auch Thema im Stadtparlament und in den städtischen Gremien.

Die Auswertung der Umfrage kann den Stadtverordneten Hinweise für künftigen Handlungsbedarf geben. Auch die Reporter der Waldeckischen Landeszeitung bleiben bei diesen Themen am Ball und berichten über neue Entwicklungen.

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