Vorführung beim Haftrichter wird geprüft

Ermittlungen gegen 20-Jährigen  nach Messerstecherei in Volkmarsen 

+
versuchte Tötung in Volkmarsen

Volkmarsen - Wegen versuchter Tötung ermittelt die Kriminalpolizei in Korbach nach einer Messerstecherei in Volkmarsen, bei der am Mittwochabend ein 25-Jähriger aus Bad Arolsen schwer verletzt wurde.

Die Polizei nahm unmittelbar nach der Tat sechs Männer verschiedener Nationalitäten fest, darunter einen Hauptverdächtigen.

20-Jähriger als Hauptverdächtiger

Wie die mit den weiteren Ermittlungen betrauten Beamten des für Tötungsdelikte zuständigen K 10 der Kripo Korbach berichten, sind sechs Männer im Alter von 19 bis 27 Jahren vorläufig festgenommen und auf die Dienststelle nach Korbach gebracht worden.

Messerstecherei Volkmarsen: Sechs Festnahmen.

 Während die fünf aus Afghanistan und Pakistan stammenden Männer in der Nacht wieder auf freien Fuß gesetzt wurden, befindet sich ein 20-Jähriger aus Afghanistan weiterhin in polizeilicher Obhut.

Verletzungen nicht lebensbedrohlich

Nun wird geprüft, ob der dringend Tatverdächtige im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt wird, der über den weiteren Verbleib entscheidet. Die genauen Hintergründe der Tat sind weiterhin noch nicht konkret bekannt. Die Ermittlungen hierzu dauern noch an. Die Verletzungen des Opfers sind nach aktueller Einschätzung nicht lebensbedrohlich.

Die Ermittler des K10 der Kripo Korbach bitten weiterhin Zeugen, die die Tat beobachtet haben und sich noch nicht bei der Polizei gemeldet haben, sich unter Tel. 05631 - 971 0 bei der Polizei in Korbach zu melden.

Streit in der Altstadt

Gegen 18 Uhr war es unweit des Rathauses mitten in der Altstadt zu einem Streit zwischen den in einem Haus an der Ecke Steinweg/Wittmarstraße lebenden 20- bis 30 Jahre alten Männern verschiedener Nationalitäten und dem 25-jährigen Deutschen gekommen. Dabei soll es um Betäubungsmittel gegangen sein.

Bei der Auseinandersetzung wurde auf den Bad Arolser eingestochen. Dieser brach schwer verletzt zusammen und musste wegen der Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber nach Kassel in ein Krankenhaus gebracht werden. Bekannte des Bad Arolsers hatten das Geschehen beobachtet und per Notruf Hilfe angefordert.

Versuchte Tötung

Im Zuge des sofort eingeleiteten polizeilichen Einsatzes, so ein Sprecher des Polizeipräsidiums in Kassel, konnte die Polizei in unmittelbarer Nähe sechs junge Männer vorläufig festnehmen, die verdächtig sind, an der Auseinandersetzung mitgewirkt zu haben. Die Tatverdächtigen sind zur Kripo Korbach gebracht worden, um dort vernommen zu werden. Die Ermittlungen laufen wegen einer versuchten Tötung.

Spurensuche nach Messerstecherei in Volkmarsen.

Am frühen Abend gerieten die Männer am Marktplatz an der Ecke Vikariestraße in Streit. Dabei erlitt der 25-Jährige Deutsche mehrere Stichverletzungen erlitt. Die Angreifer zogen in ein gegenüber stehendes Haus an der Ecke Steinweg/Wittmarstraße.

Großer Polizeieinsatz

Mehrere Funkstreifen sind durch die Leitstelle des Polizeipräsidiums Nordhessen in Kassel zum Tatort entsandt worden. Die eingesetzten Beamten mehrerer Polizeistationen nahmen mit Unterstützung von Beamten der Bereitschaftspolizei sechs junge Männer unterschiedlicher Nationalitäten vorläufig fest und brachten sie auf die Polizeistation Korbach.

Darunter soll sich nach ersten Zeugenangaben der Haupttatverdächtige befinden. Der Tatort im Steinweg wurde abgesperrt. Beamte der Tatortgruppe des Zentralkommissariats 41 des Polizeipräsidiums Nordhessen nahmen die Spurensuche auf. Unterstützt wurden sie von Angehörigen der Stützpunktfeuerwehr.

Zeugen gesucht

Die Ermittlungen führen Beamte der Kripo Korbach. Sie bitten Zeugen, die Hinweise zum Täter und dem Tatgeschen machen können, sich unter Telefon 05631 971-0 bei der Polizei in Korbach zu melden.

Messerangriff in Volkmarsen: 25-Jähriger aus Bad Arolsen schwer verletzt

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion