Schwere Beschuldigungen gegen 38- und 48-Jährigen

Ermittlungen wegen Mordes in Lütersheim und Hehlerei

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Ermittlungen wegen Mordes in Lütersheim und Hehlerei: In diesem Haus wurde der 79-Jährige gefunden.

Volkmarsen-Lütersheim – Der wegen Verdachts der Tötung eines Hauseigentümers in Lütersheim inhaftierte 38-Jährige wird noch vernommen, auch gegen den der Hehlerei beschuldigten 48-Jährigen laufen die Ermittlungen weiter. 

Mehr Erkenntnisse wollte der für Öffentlichkeitsarbeit zuständige Staatsanwalt in Kassel, Andreas Thöne, mit Rücksicht auf die Ermittlungsarbeit bei der Kriminalpolizei in Korbach nicht preisgeben. 

Das ergab eine Obduktion

Am 20. November war das Haus des 79-Jährigen am Ortsrand in Brand geraten. Der Mann war bei den Löscharbeiten in der Nähe der Haustür tot mit einer Taschenlampe in der Hand von Einsatzkräften gefunden worden. 

An den folgenden Tagen untersuchten Brandermittler der Kriminalpolizei Korbach mit Sachverständigen des Hessischen Landeskriminalamtes Wiesbaden den Brandort. Bei den umfangreichen Untersuchungen stellten sie eindeutig fest, dass es sich um vorsätzliche Brandstiftung handelt. 

Das ist die Todesursache

Weiterhin ergab die anschließende Obduktion, dass der 79-jährige Mann gewaltsam zu Tode kam. Unter Federführung des zuständigen Kommissariats 10 der Kriminalpolizei Korbach richtete man eine Mordkommission mit dem Namen "MK Gertenberg" ein, der auch Ermittler des Polizeipräsidiums Nordhessen in Kassel angehören.

Der 38-Jährige wurde drei Wochen später in Fulda festgenommen und wird des Mordes aus Habgier beschuldigt. er soll den älteren Herrn mit einem stumpfen Gegenstand umgebracht haben, wie der Staatsanwalt berichtete. 

Verfolgungsjagd

Der 48-Jährige Komplize war nach einer Verfolgungsjagd über die Autobahn, bei der er verunglückte und sich verletzte, festgenommen worden. Er soll den Mordverdächtigen kennen und wird der Hehlerei beschuldigt. Die Ermittlungen laufen weiter, daher wird auch noch keine Anklage erhoben.  

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