Ortstermin der Volkmarser CDU

Erste Wohnmobile unterhalb der Kugelsburg möglichst noch diesen Herbst

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CDU-Fraktionsmitglieder informierten sich am Fuße der im Hintergrund sichtbaren Felsformation „Scharfer Stein“ über den geplanten Wohnmobilhafen, der dort von Marcus Vasholz, Stefan Dicke (3. u. 4. v.l.) und drei weiteren Volkmarsern angelegt werden soll.

Volkmarsen. Bei einem Ortstermin am ehemaligen Volkmarser Tennisplatz hat sich die CDU-Fraktion die Pläne für die dort entstehenden Wohnmobilstellplätze vorstellen lassen.

Stefan Dicke und Marcus Vasholz von der passend zum Standort benannten „Wohnmobilhafen unter dem Scharfen Stein GbR“ gaben dabei bereitwillig Auskunft über ihr Vorhaben. Die beiden haben mit drei weiteren Volkmarsern bereits mit Aufräumarbeiten an der Anlage begonnen und hoffen, im Herbst erste Wohnmobilisten auf ihrem neuen Platz begrüßen zu können. Voraussetzung dafür sei die kurzfristige Genehmigung der Gesamtanlage.

Hierzu müsse laut dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Martin Schmand nach der Sommerpause in der Stadtverordnetenversammlung noch ein entsprechender Satzungsbeschluss gefasst werden. Seitens der CDU spreche aber nichts gegen eine zügige Umsetzung, sondern man begrüße diese ausdrücklich. 

Schon länger hätte es im Magistrat Überlegungen zur Ansiedlung von Wohnmobilstellplätzen gegeben. Einstimmig hätten die Stadtverordneten daher Ende 2016 auch den SPD-Antrag zur Bereitstellung von 5000 Euro für diesen Zweck gebilligt. Letztlich sei damals aber wohl allen klar gewesen, dass die Stadt die Stellplätze weder betreiben könne noch die genannte Summe dafür ausreiche. Umso besser sei nun die jetzt zum Zuge kommende private Lösung.

Der in direkter Nähe zum Burgschwimmbad, der Kugelsburg und des Sauerbrunnens gelegene Standort biete die Möglichkeit, die noch gut erhaltenen Sanitäranlagen des inzwischen aufgelösten Tennisclubs in die Anlage einzubinden. Gleiches gelte in einem zweiten Schritt auch für das frühere Clubhaus, so Dicke. 

Damit sei nach Aussage von Fraktionsvize und Bauausschussmitglied Tobias Viesehon eine optimale Folgenutzung für das Gelände gefunden worden. Dies sei sicherlich auch im Interesse derer, die die Vereinsgebäude gebaut und über viele Jahre hinweg gepflegt hätten.  (r)

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