Finanzierung steht - Jetzt warten alle auf den Baubeginn

Feuerwehrhaus Külte: Jeder Cent ist gut investiert

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Zuschussbescheid für den Neubau des Feuerwehrhauses Külte. Von links Landtagsabgeordneter Armin Schwarz, Staatssekretär Mark Weinmeister, Bürgermeister Hartmut Linnekugel, Wehrführer Christian Wachs, Stadtbrandinspektor Kai Wiebusch und Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese. 

Volkmarsen-Külte. Von einem „Meilenstein für Külte“ schwärmte Bürgermeister Hartmut Linnekugel am Mittwochabend, als Europastaatssekretär Mark Weinmeister den Zuschussbescheid des Landes Hessen über 162. 300 Euro für den geplanten Neubau des Feuerwehrhauses in Külte überbrachte.

Das beinah 50 Jahre alte Feuerwehrhaus in der Ortsmitte genügt nicht mehr den Arbeitsstättenrichtlinien und Bauvorschriften für Feuerwehrhäuser.

Unter anderem wird bemängelt, dass die Spinde der Einsatzkräfte unmittelbar in der Fahrzeughalle stehen. Das war einst Standard. Außerdem fehlen die heute üblichen Duschen und Toiletten, brav getrennt für Frauen und Männer.

Der jetzt nötige Neubau soll am Stadtweg in Richtung Volkmarsen entstehen und nach den neusten Bauvorschriften errichtet werden. Geplante Kosten: 725 .000 Euro. Davon erkennt das Land 541 .000 Euro als förderungswürdig an und verspricht einen Zuschuss in Höhe von 162 .300 Euro.

Stadtbrandinspektor Kai Wiebusch dankte im Namen des Wehrführerausschusses allen Landes- und Kommunalpolitikern für die Unterstützung. Eine gute Ausrüstung wirke motivierend für alle Feuerwehrleute. Dafür seien die Freiwilligen 365 Tage im Jahr rund um die Uhr in Bereitschaft. Die Erfahrung zeige, dass Extremwetterlagen zunähmen, sodass auch die Zahl der Einsätze ständig steige. In Külte seien 48 Feuerwehrleute aktiv, außerdem 15 Jugendliche in der Jugendfeuerwehr und neun in der Bambini-Feuerwehr.

Ortsvorsteher Gerhard Laabs bekräftigte, dass die Külter sehr wohl wüssten, was sie an ihrer Feuerwehr hätten. Eine schlagkräftige Wehr trage dazu bei, dass die Bürger ruhig schlafen könnten. Dem neuen Feuerwehrhaus wünschte er, dass es wie das Vorgängergebäude mindestens wieder für 50 Jahre Bestand habe.

Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese bekräftigte, dass der Brandschutz eine Pflichtaufgabe der Gemeinde darstelle. Zugleich sei es aber auch die Königsdisziplin. Gebäudeinfrastruktur und Fahrzeugausstattung seien ebenso wichtig wie eine gute Ausbildung der Feuerwehrleute.

Das bestätigte auch Europastaatssekretär Mark Weinmeister: „Der flächendeckende Brandschutz hat für die Landesregierung eine hohe Bedeutung. Die rund 70. 000 meist ehrenamtlichen Feuerwehrleute in Hessen leisten eine tolle Arbeit und haben unsere Unterstützung mehr als verdient. Jeder Cent ist gut angelegtes Geld.“

Der Staatssekretär wies darauf hin, dass im Landkreis Waldeck-Frankenberg bereits mehr als 60 Feuerwehr-Projekte mit einer Gesamtsumme von knapp 4,2 Millionen Euro gefördert wurden.

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