Starkes Dorf Külte:

Förderungswürdig: Külter Mitnahmebänke sind eine gute Idee

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Unterstand mit „Multifunktions-Maibaum“ am Pfarrhaus: Hier könnte demnächst eine „Mitnahmebank“ stehen. Über die Landesförderung in Höhe von 4680 Euro, die Staatssekretär Mark Weinmeister (links) hier aushändigte, freute sich Heimatvereinsvorsitzender und Ortsvorsteher Gerhard Laabs. Mit dabei waren Ortsbeiratsmitglieder und Vertreter der Külter Vereine.   

Volkmarsen-Külte. Den Spruch „Dau bist nau ni an Külte vorüöwer“ kennt man überall im Waldecker Land. Damit man demnächst bequem ohne eigenes Auto aus dem Ort herauskommt, werden „Mitnahmebänke“ aufgestellt.

Auch nach Külte führte die Tour von Europastaatssekretär Mark Weinmeister, der in diesen Tagen die Förderbescheide über Landesmittel zum Projekt „Starkes Dorf - Wir machen mit!“ austeilt.

Vier oder fünf solcher Sitzgelegenheiten sollen an exponierten Stellen aufgestellt werden. Wer dort sitzt, möchte von vorüberfahrenden Autos in den Nachbarort mitgenommen werden. Der Wartende kann mit einem Schild auf den Zielort hinweisen.

So sollen Zeiten mit vermindertem öffentlichen Nahverkehr – etwa in den Schulferien – überbrückt werden. Schöne Nebeneffekte: Es soll weniger Einzelfahrer geben und die Kontakte im Ort sollen gefördert werden. Die Idee stammt vom Heimatverein, der beim Dorffest am 25. und 26. August sein 25-jähriges Jubiläum feiert.

 Vorsitzender und Ortsvorsteher Gerhard Laabs freute sich daher über den Förderbescheid in Höhe von 4680 Euro, den Weinmeister im Gepäck hatte. Der bezeichnete die Mobilität auf dem Land als „Topthema“, weshalb er die Idee der Mitnahmebänke begrüßte.

 Beim Gespräch mit Ortsbeiratsmitgliedern und Vereinsvertretern im Hause Laabs bekam der Landespolitiker einen Überblick über das Leben in Külte. Vom Eierlesen, Pfingstturnier und Dorffest bis zu den vielen Dorfverschönerungen, die vom Heimatverein und den Külter Vereinen bereits in Eigenleistung erledigt wurden, reichte die Bandbreite der Themen.

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