Graphologe soll Unterschriften genauer prüfen

Ex-Kandidat Pillardy: Prozess wird im März fortgesetzt

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Der 21-jährige Henricus Pillardy hat Bürgermeister Hartmut Linnekugel bei der Wahl am 6. März 2016 herausgefordert. Nun muss er sich wegen Wählertäuschung vor Gericht rechtfertigen. Auch der Verdacht der Urkundenfälschung steht im Raum.  Foto: Elmar Schulten

Volkmarsen/Korbach. Im Verfahren gegen den unterlegenen Bürgermeisterkandidaten Henricus Pillardy konnte am Donnerstag der im Raum stehende Verdacht der Manipulation an den vorgelegten Unterstützerunterschriften nicht eindeutig ausgeräumt werden.

Deshalb hat Amtsrichter Jan Oliva das Verfahren ausgesetzt. Die Staatsanwaltschaft wird nun einen Graphologen um ein Sachverständigengutachten bitten. Das kann sich bis März hinziehen.

Bis dahin bleiben auch die beiden anderen Anklagepunkte gegen Pillardy aufrecht: Wählertäuschung und Volksverhetzung.

Auf die Frage, ob der wacklige Vorwurf der Wählertäuschung abgekoppelt und eingestellt werden solle, antwortete Pillardy: „Ich schlafe nicht schlecht deswegen.“

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