Kita-Kinder haben Räumung im Notfall geübt

Hurra, hurra, die Schule brennt nicht!: Übung mit der Feuerwehr Volkmarsen

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Nach der Übung: Schüler der Grundschule Vila R in Volkmarsen dürfen auch mal an den Schlauch. Rechts im Bild Einsatzleiter Ralf Fischer, der die Räumübung organisiert hat. 

Volkmarsen. Martinshörner heulten auf, als zwei Löschfahrzeuge vor dem Kindergarten Feuerrotes Spielmobil in Volkmarsen vorfuhren. Die Männer liefen gleich mit Schläuchen und unter Atemschutzgeräten auf das Haus zu.

Alarmübung stand bei der Tagesstätte auf dem Plan, als die Feuerwehr anrückte. Die Erzieherinnen und der Erzieher hatten bereits alle Jungen und Mädchen ins Freie gebracht. 

Zweimal im Jahr müssen sie die Räumung etwa in einem Brandfall üben, einmal mit der Feuerwehr. Dabei können auch Defizite bei der Alarmierung erkannt und abgestellt werden.

So wird alarmiert

Dazu schalten die Erzieherinnen die Brandmelder im Haus ein oder blasen in die Alarmpfeifen, die an den Außentüren bereithängen und es auf 130 Dezibel bringen, wenn ordentlich hineingepustet wird. Bei der Räumungsübung am Montagvormittag lief alles wie am Schnürchen. 

Anhand der Anwesenheitslisten, in die täglich die Namen der Jüngsten notiert werden, können die Erzieherinnen schnell feststellen, ob jemand fehlt und dann mithilfe des Atemschutzgeräteträgers aus dem Haus befreit werden muss.

Häufiger üben

Von den 50 Kindern sind derzeit zehn neue Jungen Mädchen. Ihretwegen wird zunächst jede Woche geübt, jedoch ohne Feuerwehr, wie Kindergartenleiter Tobias Walter berichtet.

Die Volkmarser Feuerwehrleute rückten anschließend noch zur katholischen Kindertagesstätte aus und am Tag darauf zur Kugelsburg-Schule und dann zur Grundschule Villa R am Stadtbruch.

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