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Neuer Kinder- und Jugendbus Nordhessen macht Station in Ehringen

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Von: Armin Haß

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Der Kinder- und Jugendbus Nordhessen (unser Bild in Ehringen) und der Mädchenbus Nordhessen sind wieder unterwegs. Rechts Bürgermeister Hartmut Linnekugel, in der Mitte die Teamleiterin Sabine Schreiner.
Der Kinder- und Jugendbus Nordhessen (unser Bild in Ehringen) und der Mädchenbus Nordhessen sind wieder unterwegs. Rechts Bürgermeister Hartmut Linnekugel, in der Mitte die Teamleiterin Sabine Schreiner. © Armin Haß

Das neue Kinder- und Jugendbus Nordhessen hat Station in Ehringen gemacht. Die Jugendarbeit wird ausgebaut.

Volkmarsen-Ehringen – Durch den TÜV sind der Mädchen- sowie der neue alte Kinder- und Jugendbus Nordhesen - und seit dieser Woche wieder auf Tour. Erste Station ist Ehringen gewesen.

Team erweitert

Das Team um Sabine Schreiner konnte gleich eine große Gruppe von Mädchen und ein paar Jungen auf dem Parkplatz an der Erpe begrüßen. Dort können sie spielen und zwanglos ins Gespräch kommen

Seit dem vergangen Jahr gibt es den Kinder- und Jugendbus, bei dem nun auch Jungen willkommen sind. Das Team ist um zwei männliche Betreuer erweitert worden, einen ausgebildeten Sozialpädagogen und einen Studenten. Beide machen den Lkw-Führerschein, mit dem sie die umfunktionierten Busse auch steuern dürfen.

Mehrere Altersgruppen

In zwei Altersgruppen sind Acht- bis 13-Jährige beim Kinder- und Jugendbus willkommen, der im Rahmen der Jugendhilfe per Flyer in den Haushalten und an den Schulen beworben wird. Letztere sind Sabine Schreiner wichtig bei einer breit differenzierten Jugendarbeit, die zudem auch die Eltern einbezieht.

Ein Schwerpunkt ist es, „ein gutes Verhältnis zwischen den Geschlechtern zu fördern“, wie Schreiner erklärt. Dabei betrete das sozialpädagogische Team „ein bisschen Neuland.“ Doch sei es wichtig, dass etwa die Jungen Verständnis für ausschließlich auf Mädchen ausgerichtete Angebote.

Das sind die Themen

Im Mädchenbus für die Acht- bis 18-Jährigen geht es um ein breites Themenfeld, um Schule, Sexualität und berufliche Ausbildung.

Die anteilige Finanzierung durch die Stadt Volkmarsen, die aktuell 500 Euro und 2021 nach Auskunft von Bürgermeister Hartmut Linnekugel zusätzliche Fördergelder bereitstellte, und den Landkreis Waldeck-Frankenberg mit 10 000 Euro steht bereits, doch seien noch Gespräche mit den Nachbarkreisen Schwalm-Eder und Kassel über deren Beteiligung erforderlich, berichtet Sabine Schreiner.

Finanzierung noch klären

In den Koalitionsverhandlungen zur Bildung der schwarz-grünen Landesregierung seien Mittel für den Kinder- und Jugendbus angekündigt worden, ergänzt Schreiner. Bisher gebe es dieses Angebot aber nur in Nordhessen. (Armin Haß )

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